Das Rezept geselliges Beisammensein plus Musik und Tanz geht auf. Foto: Vieregge

Plettenberg. Dieser Treff schenkt Lebensfreude: Erneut nahmen zahlreiche Plettenbergerinnen und Plettenberger am Tanztreff des Projektes „LebensFreude Plettenberg“ teil. Mit von der Partie waren bei der zweiten Veranstaltung im Ohler Saal des  Gasthauses „Zur Post“ einige Damen und Herren aus dem Caritas-Seniorenzentrum St. Josef. „Sie wippten eifrig mit und wagten sich dem Rollator auf die Tanzfläche“, berichtete Silke Vieregge vom Projekt LebensFreude Plettenberg. Das Rezept geselliges Beisammensein plus Musik und Tanz geht auf.

Die Musikmischung von Kathy und Ralf Böcker, die beim Tanztreff LebensFreude für den guten Ton sorgen, lockt auch manchen auf die Tanzfläche, der mit ein wenig Überredungskunst zur Veranstaltung gelockt werden musste. „Ich bin mir sicher, auch diese Gäste kommen wieder“, sagte Silke Vieregge.

Kathy und Ralf Böcker hatten für die Veranstaltung ein Schlagerquiz vorbereitet. Sie spielten ein Medley aus acht Titeln, allesamt Songs aus den 1970er Jahren. Tatsächlich gelang einer Teilnehmerin ein Volltreffer. Sie gewann einen Gutschein für eine Kosmetik-Behandlung.

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Silke Vieregge freute sich über „etwa 50 Prozent neue Gesichter“. Einige Gäste des ersten Tanztreffs waren nicht erneut dabei. „Ganz offensichtlich genossen sie Ende August noch Urlaubsfreuden.“

Der nächste Tanztreff des Projektes „LebensFreude Plettenberg“ findet am 23. November ab 15 Uhr wieder im Ohler Saal des Gasthauses „Zur Post“ statt. Bis dahin hoffen die Organisatorinnen Silke Vieregge und Tatjana Cordt, dass sich mehrere Herren der Generation Ü60 entschließen können, an der Veranstaltung teilzunehmen. „Sie sind noch ganz klar in der Unterzahl“, hat Silke Vieregge festgestellt.

Das Projekt „LebensFreude Plettenberg“ hat sich auf die Fahne geschrieben, Seniorinnen und Senioren mit verschiedenen Angeboten und Veranstaltungen mehr LebensFreude zu bereiten – unabhängig davon, ob sie Zuhause oder in einer Senioreneinrichtung leben. Unterstützt wird das Projekt von der Berges-Stiftung. Träger sind das Diakonische Werk und die Ev. Perthes-Stiftung.