TEILEN
Das Foto zeigt das ehemalige Mark-E Gelände, aufgenommen 1966, den heutigen Sitz von WBH, HABIT und Stadtarchiv.

Hagen. Das Hagener Stadtarchiv ist eines der größten Kommunalarchive des Landes. Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Umzug von der Wippermann-Passage ins neue Domizil, den so genannten Archivturm auf dem WBH-Gelände an der Eilper Straße, lädt die Stadt Hagen am Sonntag, 4. März, von 11 bis 16 Uhr zu einem „Tag der offenen Tür“ ein. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, hinter die Kulissen des Stadtarchivs zu schauen. Das Stadtarchiv wird einige seiner Schätze präsentieren und die vielfältigen Möglichkeiten zeigen, die ein Stadtarchiv bietet.

Blick hinter die Kulissen – Schätze entdecken

Nach der Eingemeindung der Stadt Haspe und der Gemeinden Boele, Kabel und Vorhalle 1929 fasste die Stadt Hagen, die bereits seit vielen Jahren bestehenden Archive, zu einem eigenen Stadtarchiv zusammen. Im Laufe der Jahre wuchs das Stadtarchiv zu einem der größten Kommunalarchive in NRW heran. Über 1,5 Millionen Fotos, mehrere zehntausend Akten, eine Zeitungssammlung, die die vergangenen 200 Jahre nahezu komplett abbildet sowie eine Bibliothek mit über 20.000 Titeln sind nur einige Beispiele, die eine deutliche Sprache sprechen.

Über 1,5 Millionen Fotos

Die seit der Archivgründung enorm anwachsenden Bestände machten im Laufe der Jahre immer wieder Umzüge nötig. So führte der Weg das Stadtarchiv über die Hochstraße und die Rathausstraße bis nach Eilpe in die Wippermann-Passage. Zwanzig Jahre war die Wippermann-Passage der Sitz des Stadtarchivs, bis schließlich auch hier die Unterbringungsmöglichkeiten erschöpft waren.

Anzeige

Sachgerechte Aufbewahrung aller Bestände

Im Oktober 2017 erfolgte der Auszug des Stadtarchivs aus der Wippermann-Passage in Eilpe. Mit allen seinen Archivalien und Schätzen zog es aufs WBH-Gelände an der Eilper Straße. Die Verlagerung ermöglichte eine deutliche Verbesserung der Ausstattung des Archivs sowie eine sachgerechte Aufbewahrung aller Bestände in den deutlich größeren Räumen, die zudem der Stadt Hagen gehören.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here