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Treffen sich regelmäßig, um Südwestfalen gemeinsam voranzubringen: die südwestfälischen Landtagsabgeordneten, die Landräte der Region und die Südwestfalen Agentur. Foto: Stephan Müller/Südwestfalen Agentur

Märkischer Kreis/Südwestfalen. Die südwestfälischen Landtagsabgeordneten kamen auf Einladung der Südwestfalen Agentur im Düsseldorfer Landtag zusammen, um sich gemeinsam mit den Landräten Südwestfalens zu den aktuellen Entwicklungen der Region auszutauschen und zu diskutieren: Wie können Projektideen aus Südwestfalen optimal gefördert werden? Und wie können weitere Unternehmen für den Verein „Wirtschaft für Südwestfalen“ und somit das gemeinsame Regionalmarketing gewonnen werden?

Der überparteiliche Austausch im Januar hat inzwischen Tradition. Denn es geht den Beteiligten darum, die Region zu stärken und sich politisch wie ideell für sie einzusetzen. Das Treffen diente insbesondere zum Austausch über das Regionalmarketing für Südwestfalen und die REGIONALE 2025. Die REGIONALE ist ein deutschlandweit einzigartiges Strukturförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen. Für besonders gute Projektideen fließen Gelder nach Südwestfalen. 23 südwestfälische Projektideen sind bereits ausgezeichnet worden, weil sie bei erfolgreicher Umsetzung helfen könnten, das Leben, Wohnen und Arbeiten in der Region zukunftsfähig zu gestalten.

“Es muss uns weiterhin gemeinsam gelingen, die guten Ideen und Konzepte, die in den nächsten Jahren entstehen, mit den notwendigen Fördermitteln auszustatten”, sagte Dr. Karl Schneider, Landrat des Hochsauerlandkreises und aktuell Aufsichtsratsvorsitzender der Südwestfalen Agentur GmbH. Schneider betonte in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung Arnsberg, verwies aber auch auf neue Herausforderungen. “Es entstehen gerade durch digitale Projekte neue Inhalte, die sich nicht so einfach den etablierten Förderprogrammen und Förderrichtlinien zuordnen lassen. Auch hierzu brauchen wir ihre Unterstützung!”, richtete Schneider sein Wort an die Abgeordneten.

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Weshalb das wichtig ist, erläuterten Hubertus Winterberg und Dr. Stephanie Arens von der Südwestfalen Agentur. Sie sähen viele Querverbindungen zwischen den Projekten – auch zwischen digitalen und anfassbaren. So strahlten gerade digitale Projekte in viele Lebensbereiche der Bürgerinnen und Bürger hinein. Gleichzeitig würden beispielsweise Kommunen nachhaltige Stadtentwicklung, zu der digitale Bürgerservices ebenso gehören wie städtebauliche Entwicklungen, auch als eine Antwort auf den Fachkräftebedarf der Unternehmen sehen. Dafür müsse es gemeinsam gelingen, im Gespräch mit den Ministerien für die innovativsten Projekte eine Förderkulisse zu finden.

Durch die Projekte der REGIONALE 2025 entstünden in den kommenden Monaten und Jahren Leuchttürme für die Region, sagte Marie Ting, Leiterin des Regionalmarketings Südwestfalen. “Diese helfen uns dabei, Südwestfalen in der Außendarstellung als attraktiven Lebens- und Arbeitsraum zu präsentieren”, argumentierte Ting. “Wir sind froh, dass die immense Wirtschaftskraft der Region immer bekannter wird. Südwestfalen ist innovativ und dynamisch – dieses Bewusstsein gilt es gemeinsam zu schärfen.”

Das Regionalmarketing, das hierzu verschiedene Maßnahmen umsetzt, wäre ohne die finanzielle Unterstützung des Vereins “Wirtschaft für Südwestfalen” nicht möglich. Dass inzwischen 350 Unternehmen dem Verein beigetreten sind, vom Weltmarktführer bis zum kleinen Dienstleister, werteten die Südwestfalen Agentur, die Landräte und die Landtagsabgeordneten als Erfolg. Kollektiv wurde aber auch das Potenzial gesehen, weitere Mitglieder zu gewinnen und somit die Aktivitäten für die Außendarstellung der Region auszuweiten.

Quelle: Südwestfalen Agentur

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