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Die Feuerwehren und Hilfsorganisationen waren mit über 1.300 Einsatzkräften im Einsatz. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. (pmk) Weniger schlimm als erwartet traf das Sturmtief Sabine auf das Märkische Sauerland. Gute Vorbereitungen seitens der Einsatzkräfte zahlten sich aus.
Bis Montagmorgen (10. Februar) arbeiteten die Feuerwehren im Märkischen Kreis 162 Einsätze ab. Das ist die vorläufige Bilanz des Sturmtiefs Sabine, das ab Sonntagnachmittag im Kreis zu spüren war.

Rund 1360 Einsatzkräfte von Feuerwehren und Hilfsorganisationen waren im Einsatz. “Der Sturm hat uns nicht so hart getroffen wie angekündigt”, berichtet Kreisbrandmeister Michael Kling: “Vor allem sind wir froh, dass niemand verletzt wurde”.

Personal in Kreisleitstelle verdoppelt

Die Kreisleitstelle in Lüdenscheid koordinierte bis Montagmorgen 162 Einsätze. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis

Bereits am Freitag setzte sich ein Stab zur Planung für die vorhergesagte Wetterlage zusammen. Als Vorbereitung verdoppelte die Kreisleitstelle ihr Personal und die Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehren waren bis in die Nacht von Sonntag auf Montag besetzt. Bis zum Montagmorgen koordinierte ein Stab in der Leitstelle in Lüdenscheid die kreisweiten Einsätze. “Die gute Vorbereitung hat sich bezahlt gemacht”, so der Kreisbrandmeister.



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Landrat Thomas Gemke zeigt sich dankbar für den Einsatz aller Beteiligten: “Ohne die guten Reaktionen der Einsatzkräfte kann so eine Situation auch anders aussehen. Besonderer Dank gilt allen Ehrenamtlichen, die die ganze Nacht unterwegs waren – obwohl es nicht ungefährlich ist. Das kann man nicht stark genug betonen.”

Überflutete Straßen und umgekippte Bäume

Die meisten Einsätze betrafen überflutete Straßen und umgekippte Bäume. Insbesondere das nördliche Kreisgebiet war betroffen. In Iserlohn wurde ein Zug blockiert: Ein umgestürzter Baum zerstörte die Oberleitung. In Neuenrade und Balve kam es teilweise zu Stromausfällen. In Plettenberg brannte ein Dachstuhl. Den Montag über kam es noch zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr durch einzelne Sperrungen. Waldgebiete sind wegen der Gefahr von fallenden Ästen weiterhin zu meiden.

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