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Strom vom Dach fürs Auto

Verbraucherzentrale und Kreis informieren in Altena

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Altena/Nachrodt-Wiblingwerde. (pmk) Wie das Eigenheim zur privaten Tankstelle für saubere Energie wird, erklärt die Verbraucherzentrale NRW am Donnerstag, 7. Juni, ab 17.30 Uhr im Integrationszentrum in Altena, Freiheitsstraße 26, allen Eigenheimbesitzern aus Altena und Nachrodt-Wiblingwerde mit ihrer Aktion “Sonne im Tank”. Der Märkische Kreis ermöglicht passend dazu vergünstigte Energieberatungen zu Solarstrom.

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“Klimaneutrales Autofahren ist mit einer Photovoltaikanlage auf dem Eigenheim zumindest rechnerisch kein Problem”, erklärt Petra Schaller, Klimaschutzbeauftragte des Kreises. Die jährliche Stromproduktion fällt nämlich in aller Regel deutlich höher aus als der Energiebedarf für den Wagen. Wer allerdings wirklich unmittelbar Sonne im Tank haben möchte, muss einige Voraussetzungen schaffen. Denn die Zeiten, zu denen ein E-Auto geladen werden kann, passen vor allem bei Berufspendlern oft nicht zu den Zeiten, an denen die Sonne scheint. Steht der Wagen nur nachmittags, abends und nachts an der Ladestation, verpasst er den Großteil der Stromproduktion. “Der direkte Eigenverbrauch fühlt sich aber nicht nur besser an als die Stromeinspeisung ins Netz gegen Vergütung. Er lohnt sich auch mehr”, betont Jochen Entsberger, Energieberater bei der Verbraucherzentrale.

Wer seine Ladezeiten nicht an den Lauf der Sonne anpassen kann, sollte deshalb über einen Batteriespeicher nachdenken, rät der Experte. Außerdem sollten alle Bausteine rund um Solaranlage, Ladestation und E-Auto gut aufeinander abgestimmt und intelligent gesteuert werden. Dann könne ein E-Auto durchaus zu 70 Prozent mit Sonnenenergie geladen werden.

Wie Elektroautos mit Solarstrom vom Eigenheim geladen werden können, ist Thema eines Vortrags am 7. Juni. Ab 17.30 Uhr erklären Klimaschutzbeauftrage Petra Schaller, Energieberater Jochen Entsberger und Altenas Klimaschutzmanagerin Lisa Flender, wie die Sonne in den Tank kommt und was dabei zu beachten ist. Von Fragen nach der angemessenen Anlagengröße, dem passenden Batteriespeicher und der richtigen Ladeleistung bis zu Kosten und Fördermöglichkeiten kommen dabei viele wichtige Punkte zur Sprache. Erste Eindrücke von den Möglichkeiten vermittelt der Solarrechner im Internet.

Genaueres zu ihren persönlichen Solarstrom-Chancen erfahren alle Interessierten in der Energieberatung zu Solarstrom. In diesem rund 90minütigen Vor-Ort-Termin analysieren die Energieexperten der Verbraucherzentrale das individuelle Potenzial direkt am Haus des Verbrauchers. Dabei kann auf gebäudespezifische Gegebenheiten ebenso eingegangen werden, wie auf die persönlichen Wünsche und Zukunftsvisionen des Ratsuchenden.

Im Märkischen Kreis wird diese Beratung im Rahmen der Aktion “Solarstromsommer” zudem vergünstigt angeboten: Dank der Förderung durch den Kreis kostet ein 90-minütiger Vor-Ort-Termin für die ersten 15 Interessierten aus Altena und Nachrodt-Wiblingwerde nur 30 Euro.

“Auch wenn man bislang nur eine Solarstromanlage plant, aber kein E-Auto, sollte man das Thema Ladestation schon mitbedenken”, betont Lisa Flender, Klimaschutzmanagerin der Stadt Altena. “Jede Entscheidung für bestimmte Komponenten kann hier Einfluss darauf haben, ob ein E-Auto später noch gut eingebunden werden kann.”

Die Möglichkeit zur Anmeldung für die vergünstigten Beratungen gibt es beim Märkischen Kreis unter 02351/966-6361 oder per Mail bei p.schaller@maerkischer-kreis.de. Nähere Informationen auf der Homepage der Beratungsstelle in Iserlohn.

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