STOPPOK im Eigenart. Gemeinsam mit Stoppok-Freund Klaus Sonnabend (KultStätte e.V.) sorgte Oli Straub mit diesem Konzert für einen Abend der Extraklasse in seiner Eventlocation an der Hochstraße. Foto: Daniel Scharf

Lüdenscheid. Wer nicht da war, hat definitiv etwas Großartiges verpasst. Nämlich das Konzert von Stoppok im Eigenart an der Hochstraße.

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Wahres Feuerwerk

Schrill der Anzug, schrill die Brille, groß das Herz. Stoppok kam als echtes Gesamtpaket daher. Foto: Daniel Scharf

Kein Blatt passte mehr zwischen die vielen Zuschauer. Es war knallevoll. Und das zu recht. Stefan Stoppok lieferte ab. Und wie. Der Liedermacher aus Essen, der mittlerweile in Hamburg lebt, entfachte ein wahres Feuerwerk aus Gags und Musik auf der kleinen Bühne des Eigenart.

Ein Entertainer, der nicht nur mit seiner intelligenten und so ganz und gar wundervollen Musik überzeugt, die Tiefgang immer mal wieder auch mit einer großen Portion Humor und Selbstironie verbindet. Sondern auch mit viel “Ruhrpott”-Charme seine Zuhörer von der ersten Minute an in den Bann zieht. Seine  Verwurzelung und Verbundenheit mit seiner Heimatstadt Essen kann er definitiv nicht verleugnen;)

Rundherum sympathisch

Bierchen zwischendrin muss sein. Für den trockenen Hals. Versteht sich;) Und weil man als echter Essener eben gerne mal ein Bierchen trinkt. Foto: Iris Kannenberg

Virtuoses Beherrschen von fast jedem Zupfinstrument unterstreicht dabei – neben seiner markanten Stimme – sein musikalisches Können.

Ebenfalls ein großes Plus: Er ist einfach rundherum sympathisch. Ein Musiker, dem sein Publikum zurecht folgt, einfach weil er so sicht- und spürbar echt und einer von ihnen ist.

Seine Songs wurden sämtlich mitgesungen, weiträumiges Tanzen war leider wegen der vielen Zuschauer nicht möglich. (Fotografieren übrigens auch nicht;)) Dafür wurden Hände hochgerissen, mitgeklatscht und ganz spontane “Auf der Stelle-Tänze” erfunden.

Stefan Stoppok besitzt nicht nur eine treue Fanbase, die ihm fast überallhin folgt, sondern er hat es zudem an diesem Abend verstand, etwas von seinem eigenen, verdienten Glanz mit nach Lüdenscheid zu bringen. Und auf jeden seiner Zuhörer zu verteilen. Das Publikum ging durchweg ganz beseelt nach Hause.

Gerne mehr von Stoppok

Eng, enger am engsten. Mit soviel Zulauf hatten selbst die Veranstalter wohl nicht gerechnet. Da ging kein Blatt mehr zwischen. Foto: Iris Kannenberg

Stoppok ein weiteres Mal nach Lüdenscheid zu holen, kann auf keinen Fall verkehrt sein. Er wird geliebt. Seine Musik, seine schrille Brille und sein noch schrillerer Anzug. Aber ganz besonders sein großes Herz, das sich in jeder Zeile seiner Musik wiederfindet.

Ein wirklich toller Abend, zu dem man Veranstalter Klaus Sonnabend (KultStätte e.V.) und Oli Straub (Eigenart/Stock) nur gratulieren kann.

 

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