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SPD pflanzt Walnussbaum in Böddinghausen.
Im November 2019 pflanzte die SPD-Fraktion einen Walnussbaum am Lennedamm in Böddinghausen. Die Sozialdemokraten könnten sich mehr essbare Pflanzen auf städtischen Flächen vorstellen. Foto: Bernhard Schlütter

Plettenberg. Die Stadt soll naturnahe Grünflächen auf ihren Grundstücken anlegen. Das beantragte die SPD-Fraktion im Planungs- und Umweltausschuss (PUA). Damit solle die Stadt auch eine Vorbildfunktion für private Grundstücksbesitzer erfüllen.

Die SPD-Fraktion möchte auf den Klimawandel reagieren. “Uns schwebt eine grüne Stadt als Zukunftsmodell vor”, führte Martina Reinhold aus. Dabei gehe es der SPD vor allem um städtische Grünflächen, die ein Vorbild für die Bürger*innen sein könnten.

Die Stadtverwaltung kündigte im PUA an, den Grünplan aus dem Jahr 1975 fortzuschreiben. Dabei „sollte die grundsätzliche Überlegung, wie in Zukunft Versiegelung vermieden und Qualitätssteigerung von Grünflächen erreicht werden kann, eine größere Bedeutung bekommen“. Grundsätzlich sei zu klären, „welche verbindlichen Regelwerke die Stadt sich hierzu in Zukunft geben will, auch um als Vorbild auf private Grundstücksbesitzer Einfluss nehmen zu können“.

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Die ebenfalls von der SPD angeregte Anpflanzung von essbaren Pflanzen betrachtet die Stadtverwaltung mit Skepsis: „Neben der eventuell aufwändigeren Pflege dieser Flächen (Personalbedarf der Stadt) ist auch zu berücksichtigen, dass die Pflanzen eventuell schadstoffbelastet von Dritten verzehrt werden können und die Stadt in Haftung geraten könnte. Daher sieht die Verwaltung die Pflanzung von essbaren Grünpflanzen eher im Bereich der größeren innerstädtischen Grünzüge.“

1 KOMMENTAR

  1. Das soll alles nur davon ablenken, dass die Innenstadt in eine Gluthölle verwandelt wird. Aber dafür ist sie pflegeleicht! Ziemlich durchsichtiges Manöver.

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