Buchbinderin Nina Scholle und Bürgermeister Ulrich Schulte zeigen stolz das Goldene Buch der Stadt Plettenberg vor. Eingerahmt werden sie von Hermann Schmidt, Stefan Möwes und Andreas Weber von der Lehrwerkstatt, die zusammen mit der Firma Lüsebrink & Teubner die Gestaltung und Herstellung des Stadtwappens auf dem Einband durchführten. Foto: Bernhard Schlütter

Plettenberg. Bürgermeister Ulrich Schulte präsentierte am Freitag (7. Dezember) das neue Goldene Buch der Stadt Plettenberg. Es ist ein Gemeinschaftsprodukt von Fachleuten vor Ort. “Damit können wir angeben”, meinte Schulte sichtlich begeistert.

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Der erste Eintrag stammt vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder im Jahr 2005. Ins Goldene Buch der Stadt Plettenberg haben sich außerdem Persönlichkeiten wie der ehemalige Regierungspräsident Helmut Diegel (2006) sowie Rosi Mittermaier und Christian Neureuther (2009) eingetragen. Doch bisher war es eine Goldene Blattsammlung und das ließ Hauptamtsleiter Matthias Steinhoff keine Ruhe. Er suchte kompetente Partner vor Ort und fand sie in der Lehrwerkstatt der Ausbildungsgesellschaft Mittel-Lenne, der Firma Lüsebrink & Teubner und mit Nina Scholle.

Plettenberg ist eine Metallstadt und das spiegelt sich auch in der Aufmachung des Goldenen Buches der Stadt wider. In der Lehrwerkstatt wurde das Stadtwappen aus Metall konstruiert, dann bei Lüsebrink & Teubner gelasert. Die ausgebildete Buchbinderin Nina Scholle fügte goldenes Metallwappen und Buch zusammen.

Das Goldene Buch der Stadt Plettenberg
Foto: Bernhard Schlütter

Das Ergebnis kann sich nicht nur sehen lassen, sondern verfügt auch über ein erhebliches Gewicht. Dazu tragen nicht nur Wappen und Ledereinband bei, sondern auch das hochwertige Papier, das für die Seiten verwendet wurde. Die vorhandenen einzelnen Seiten hat Nina Scholle in das Buch eingebunden. Durch die von ihr verwendete Buchschraubenbindung ist der Seitenumfang noch erweiterbar.

“Wir haben jetzt ein besonderes Buch für die Stadt”, freut sich Ulrich Schulte. “In den vergangenen Jahren wurde das Thema stiefmütterlich behandelt. Jetzt werden wir häufiger Persönlichkeiten, die bei uns zu Gast sind, bitten, sich ins Goldene Buch einzutragen.”

Und einen würdigen Platz im Rathaus werden der Bürgermeister und sein Hauptamtsleiter für das Goldene Buch sicher auch noch finden.

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