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Die Welpen werden im Tierheim betreut. Foto: Tierheim

Hagen. Dem Verdacht auf illegalen Hundehandel gehen in einem aktuellen Fall die Mitarbeiter des Fachbereiches Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt Hagen nach. Sie haben bei einer gemeinsamen Aktion mit dem städtischen Ordnungsamt sechs Rassehundewelpen in Hagen beschlagnahmt und in das Tierheim der Stadt Hagen gebracht.

Nach einer Tollwutschutzimpfung befinden sich die Tiere in Quarantäne. Die Hundewelpen kamen wahrscheinlich aus dem Ausland nach Hagen. Weder die tierseuchenrechtlichen Voraussetzungen wie ein wirksamer Tollwutimpfschutz noch die erforderlichen Reiseunterlagen für den Transport der Tiere lagen vor. Zudem fehlte die für den Handel mit Hunden notwendige tierschutzrechtliche Erlaubnis.

Warnung vor illegalem Welpenhandel

Der Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt Hagen weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass jeder, der sich einen Welpen zulegen möchte, unbedingt auf die Herkunft der Tiere achten sollte. Niemand sollte Welpen mit unbekannter Herkunft kaufen. Ein illegaler Welpenhandel stellt nämlich nicht nur einen Verstoß gegen tierschutzrechtliche Vorschriften dar. Jene Händler missachten auch die Mindeststandards für Tierschutz, darunter die medizinische Vorsorge. Fehlt eine wirksame Tollwutschutzimpfung, ist bei Tieren eine aufwendige Quarantäne notwendig.



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