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Der Vorstand des SPD-Ortsvereins Bräucken-Versetal.

Lüdenscheid. Der SPD-Ortsverein Bräucken/Versetal hat am Samstagnachmittag im Willy-Brandt-Haus seine Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen durchgeführt. Jens Voß wurde erneut zum Vorsitzenden gewählt. Als erster stellvertretender Vorsitzender fungiert Fabian Ferber, zweite Stellvertreterin ist Nicole Schulte.

Jens Voß blickte in seinem Bericht auf zwei intensive Vorstandsjahre zurück. Die erfolgreiche Kommunalwahl 2014, zahlreiche Tages- und Mehrtagesfahrten, Ortsbegehungen, Stände und politische Versammlungen standen auf der langen Liste. Thematisch wurden unter anderem der örtliche ÖPNV, die Entwicklung der SPD auf Bundesebene, Flüchtlingspolitik und die medizinische Versorgung behandelt. Voß bedankte sich bei allen ehrenamtlichen Kräften für die tatkräftige Unterstützung in der vergangenen Amtsperiode.

Rückblick von Gordan Dudas

Neben den Vorstandswahlen standen unter anderem die Nominierung von Delegationen für die Stadt- und Kreisebene und ein Vortrag des Landtagsabgeordneten Gordan Dudas auf dem Plan. Dudas blickte dabei auf die letzten sechs Jahre zurück, die er als direkt gewählter Abgeordneter aus Lüdenscheid in Düsseldorf verbracht hat. Dabei kam es immer wieder zu Rückgriffen auch auf stadtpolitische Ereignisse.



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Stichwort Familie und Kinder: Die Landesregierung hat zu Beginn der Amtszeit mit der Beitragsbefreiung für das letzte Kita-Jahr den Einstieg in die Beitragsfreiheit genommen. Kürzlich wurde die Kinderpauschale für die Träger der Kindertagesstätten verdoppelt.

Stichwort Verkehr und Infrastruktur: Als größtes Verkehrsprojekt Europas bezeichnete Dudas die angekündigten Maßnahmen auf der Sauerlandlinie. “Brückenneubauten und der Ausbau auf sechs Fahrspuren stehen in den nächsten Jahren an – bei fließendem Verkehr”, verspricht der Landtagsabgeordnete.

Geld für preiswerten Wohnraum

Stichwort Wohnungsbau: Hier stellt die Landesregierung einen dreistelligen Millionenbetrag zur Verfügung, um Wohnungsbau zu gestalten. Dabei blickten die anwesenden Mitglieder des Ortsvereins auch auf die städtische Situation: Hier sei es notwendig, so der Tenor, sich weiterhin auf die Nutzung von Leerständen zu konzentrieren. Dennoch sei der Bedarf nach günstigem Wohnraum in der Stadt nicht von der Hand zu weisen. Besonders kritisiert wurde der Vorschlag der CDU, die Lüdenscheider Wohnstätten zu privatisieren: “Die möglicherweise zu erlösenden 15 Millionen Euro würden den Haushalt in einem Jahr entlasten und die strukturelle Haushaltssituation nicht verbessern”, betonte Dudas. Andere Stimmen erinnerten an die Privatisierungsmaßnahmen auf dem Wohnungsmarkt durch die ehemalige von CDU und FDP getragene Landesregierung unter Jürgen Rüttgers. Diese Maßnahmen führten zur Übernahme ehemaliger Sozialwohnungen durch Hedgefonds. Auch aufgrund dieser Erfahrungen sei die CDU-Forderung ein Eigentor. Die Stadt müsse zudem auch auf dem Wohnungsmarkt gestaltungsfähig bleiben, wenn sie das Thema Daseinsvorsorge ernstnehmen wolle.

Neben den Vorsitzenden wurden Anna Dulski (Kassiererin), Hanni Bethke (stellv. Kassiererin), Ina Rolf-Ferber (Schriftführerin), Marthy Stingl (stellv. Schriftführerin), Marcus Gawlik (Organisationsbeauftragter), Bernd Kaiser (Mitgliederbeauftragter) und Klaus Schwabe (Bildungsbeauftragter) gewählt. Als Beisitzer fungieren Volker Schmidt, Stephan Welski, Dilara Yaman, Inge Alberts, Güner Cebir und Annelie Kaiser.

 

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