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Renate Chowanetz (Mitte) wurde zur zweiten stellvertretenden Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Plettenberg, Barbara Benner (links) zur Beisitzerin gewählt. Außerdem auf dem Foto Schriftführer Stefan Langenbach, Vorsitzender Dirk Finder und Fraktionsvorsitzender Wolfgang Schrader Foto: Bernhard Schlütter


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Plettenberg. Der SPD-Ortsverein hat ein Jahr der Neuorientierung hinter sich. Das stellte der 1. Vorsitzende Dirk Finder auf der Jahreshauptversammlung fest. Der neuformierte Vorstand habe sich inzwischen eingespielt. Nun will die SPD Plettenberg auch mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen für Europa am 26. Mai sowie für den Landtag und die Kommunalwahl 2020 Gas geben.

„Die Darstellung der Partei soll in diesem Jahr weiter geschärft werden, durch mehr Präsenz bei der Bevölkerung und in den Medien, durch Themenbesetzung und klare Darstellung was wir für Plettenberg wollen“, kündigte Finder an. Die KulTour GmbH, Kinder, Jugend und Familie sowie Infrastruktur und Wirtschaftsflächen seien Themen, für die die SPD Plettenberg stehe.

Zuhören und andere Meinungen zulassen

Vorstellung der Piaggio Ape genannt Roter Blitz des SPD-Ortsvereins Plettenberg auf dem Maiplatz Foto: Bernhard Schlütter

Mit der neuangeschaften Ape, die die Sozialdemokraten liebevoll den Roten Blitz getauft haben, wollen sie die Blicke auf sich ziehen und in den einzelnen Ortsteilen Präsenz zeigen. „Die Bürger sollen die Möglichkeit des Mitwirkens haben. Wir müssen zuhören, um der Politikverdrossenheit entgegen zu wirken“, betonte Finder. Kommunikation sei das Zauberwort. „Dabei müssen wir auch andere Meinungen zulassen. Dann können wir sicherlich mehr Leute auf unserem Weg mitnehmen.“



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Jungen Leuten Wege in Politik aufzeigen

Der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Wolfgang Schrader beschäftigte sich in seinem Bericht mit der Krise des politischen Ehrenamts. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, müssten die Politiker vor Ort deutlich machen, „dass Kommunalpolitik nicht über die sozialen Netzwerke, sondern im Rat und seinen Ausschüssen gemacht wird“. Die SPD müsse daher vor allem jungen Leuten Wege aufzeigen und öffnen, in der Kommunalpolitik und in den entsprechenden Gremien mitzuwirken.

25 Mitglieder nahmen an der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins im Weidenhof-Bistro teil. Foto: Bernhard Schlütter

In seinem Geschäftsbericht stellte der 1. Schriftführer Stefan Langenbach fest, dass trotz sehr schlechter Vorgaben aus Berlin die Mitgliederzahl des SPD-Ortsvereins im niedrigen dreistelligen Bereich gehalten werden konnte. Sehr guten Anklang hätten die Themenabende zum Breitbandausbau, zur Zukunft der Kinderbetreuung und zur DSGVO gefunden. Hieran will die SPD in diesem Jahr mit weiteren Informationsveranstaltungen anknüpfen. Der Termin für die Familienwanderung in diesem Jahr ist der 6. Juli.

Neu gewählt wurden auf der Jahreshauptversammlung Renate Chowanetz als zweite stellvertretende Vorsitzende (Nachfolge von Khaoula Gerdes) und Barbara Benner als Beisitzerin. Zur Kassenprüferin wurde Julia Müller gewählt.

Jubilare

Von den Jubilaren waren nur zwei zur Jahreshauptversammlung erschienen. Karin Rother ist seit 30 Jahren Mitglied der SPD, Stefan Langenbach seit 15 Jahren. Den weiteren Genossinnen und Genossen mit runden Mitgliedsjahreszahlen werden die Ehrungen nachgereicht: 50 Jahre: Josef Heitzer, Norbert Geistert und Hans-Jürgen Nickel; 40 Jahre: Helmut Rahn und Robert Beyer; 30 Jahre: Kathleen Berchter und Horst Dieter Beckmann; 25 Jahre: Gregor Eggert.

Vorsitzender Dirk Finder (links) mit den Jubilaren Karin Rother (30 Jahre) und Stefan Langenbach (15 Jahre) Foto: Bernhard Schlütter

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