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Sylvia Eick, Geschäftsführerin der Plettenberger KulTour GmbH, stellte SPD-Fraktionsmitgliedern und interessierten Bürger/innen die bisherige Arbeit und die Zukunftspläne für kulturelle Ausrichtung und Tourismusförderung vor. Foto: Bernhard Schlütter


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Am 1. April 2020 bezieht die Plettenberger KulTour GmbH ihr neues Büro in der Kaiserstraße 9. Foto: Bernhard Schlütter

Plettenberg. Die Plettenberger KulTour GmbH wird zum 1. April Büroräume in der Kaiserstraße 9 beziehen. Das gab Geschäftsführerin Sylvia Eick am Montagabend (3. Februar) in der offenen Fraktionssitzung der SPD im Awo-Haus bekannt. Sylvia Eick stellte den SPD-Fraktionsmitgliedern und einigen interessierten Bürger/innen die bisherige Arbeit der KulTour GmbH sowie die Pläne für die zukünftige kulturelle und touristische Ausrichtung in Plettenberg vor.

Breit gefächertes Aufgabenspektrum

Im Mai 2019 hatten Sylvia Eick und ihr KulTour-Team die Arbeit aufgenommen. Ihr Aufgabenspektrum ist breit gefächert und anspruchsvoll:

  • Eine zentrale Einheit, in der alle Aufgaben gebündelt sind
  • Eine Plattform mit allen Informationen auf einen Blick
  • Ein Ansprechpartner für alle Fragen
  • Ein Team mit Experten aus allen Bereichen
  • Eine Inhouse-Agentur mit einer gezielten Werbestrategie
  • Ein zentrales Büro in Stadtnähe (barrierefrei)
  • Ein Ort mit allen Kompetenzen unter einem Dach
  • Eine neue, digitale Vernetzung aller Menschen in der Stadt
  • Eine Erfolgsstrategie für die Zukunft

Veranstaltungskalender KulTour-Zeit

Mit der Programmierung der Homepage und einer App wurden die Grundlagen für die digitale Vernetzung geschaffen. Druckfrisch legte Sylvia Eick den Sozialdemokaten den Veranstaltungskalender 2020 vor, die Broschüre KulTour-Zeit. Diese ist auch als Download (PDF) erhältlich. In die App sollen auch Handel und Gastronomie eingebunden werden. Darüber hinaus wird demnächst darüber der Ticketkauf und bargeldloses Zahlen bei Veranstaltungen möglich sein.



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Ein weiteres Ziel wird mit dem Umzug vom Rathaus in die Kaiserstraße erreicht. “Dann sind wir mitten in der Stadt und für jeden gut erreichbar”, freut sich Sylvia Eick über die neuen Büroräume.

Mit ihrem Veranstaltungskonzept knüpft die KulTour GmbH an bewährte Formate wie den Kultursommer an, erweitert sie aber, um neue Zielgruppen anzusprechen. Das Jugendfestival „Stabil mach Dein Ding“, der Familientag „Flummi“ oder die Zeitrausch-Reihe sind solche neuen Formate.

“Bisher gibt es nichts zu mäkeln”

Im Bereich Tourismus solle die Zusammenarbeit mit dem AquaMagis verstärkt werden, kündigte Sylvia Eick an. Es sollen Plettenberger Erlebnispakete geschnürt werden, die für Einheimische und Gäste gleichermaßen attraktiv sind.

Günter Heerich vom Heimatkreis bestätigte stellvertretend für die Plettenberger Vereine, dass die Zusammenarbeit gut funktioniere: „Bisher gibt es nichts zu mäkeln.“ Günter Carells lobte die Broschüre KulTour-Zeit und stellte fest: „Es ist toll, was in Plettenberg geboten wird.“

Lösungen aus einem Guss

Sylvia Eick, Geschäftsführerin der Plettenberger KulTour GmbH, war zu Gast in der offenen Fraktionssitzung der SPD. Foto: Bernhard Schlütter

SPD-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Schrader betonte, dass es das Ziel war und ist, „Lösungen aus einem Guss“ zu bekommen. Mit Blick auf die Finanzlage der Stadt fragte er Sylvia Eick, wie es mit dem Budget für die KulTour GmbH aussehe. „Wir sind vier Experten und können die meisten Aufgaben im eigenen Haus erledigen“, stellte Sylvia Eick fest. Sie wolle daran festhalten, die Kulturveranstaltungen für die Bürger/innen kostenfrei anzubieten. „Allerdings werden wir uns zukünftig zum Beispiel über den Getränkeverkauf refinanzieren, der bisher komplett an Dritte abgegeben wurde.“ Dafür wurde auch ein neuer Vertrag mit der Brauerei abgeschlossen. Neu ist auch der Gläserverkauf für die Veranstaltungen. Ein Glas kann für 5 Euro erworben und dann bei jeder Veranstaltung genutzt werden. In Arbeit sei auch ein Sponsoringkonzept.

Im Verlauf der Gesprächsrunde gaben die SPD-Mitglieder Sylvia Eick etliche Anregungen mit: Fahrradverleihstationen am AquaMagis, am Bahnhof und in der Innenstadt, Digitalisierung der Geschichtstafeln und anderer markanter Stellen in der Stadt mit QR-Codes.

Spezialist für Fördergelder gewünscht

Zum Stichwort „Digitalisierung“ berichtete Günter Heerich auch noch über das LEADER-Projekt des Heimatkreises. „Die Beantragung der Fördermittel hat wunderbar und schnell geklappt“, freute er sich.

Dieses Beispiel bestätigt die SPD in der Forderung, eine qualifizierte Stelle für die Beantragung von Fördergeldern im Rathaus zu schaffen. „Der entsprechende Ratsbeschluss ist im vergangenen Jahr gefasst worden. Wir werden in der nächsten Sitzung bei der Verwaltung nachhaken, wie der Sachstand ist“, kündigte Wolfgang Schrader an.

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