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Lüdenscheid. Mit Sorge betrachtet die Lüdenscheider SPD die Situation auf dem heimischen Ausbildungsmarkt. “Die Corona-Krise lässt andere politische Themen in den Hintergrund rücken. Dennoch ist der Rückgang an Ausbildungsstellen etwas, das nicht nachrangig behandelt werden darf”, sagt Fabian Ferber, Vorsitzender des SPD-Stadtverbands.
Deswegen hat der SPD-Stadtverband eine Online-Petition ins Leben gerufen. Sie fordert unter anderem die Stadt auf, mehr Ausbildungsstellen in Nicht-Ausbildungsberufen zur Verfügung zu stellen.

Aufforderung an heimische Unternehmen

Ebenfalls werden heimische Unternehmen aufgefordert, neue Ausbildungsplätze anzubieten. Außerdem soll die Vermittlung von Ausbildungsplätzen dezentral durch Vorstellung der Ausbildungsbetriebe und -berufe in Schulklassen vorbereitet werden. “Die Große Koalition hat umfangreiche Förderprogramme ins Leben gerufen, um die Einstellung von Auszubildenden zu unterstützen. Wir brauchen nun einen Pakt, den Politik, Verwaltung, Unternehmen und Stadtgesellschaft miteinander schließen. Damit Lüdenscheid das Zuhause für Ausbildung bleibt”, betont der Stadtverbandsvorsitzende.
Unterstützen kann man die Online-Petition unter ausbildungspakt.spdluedenscheid.de.

Bereits Anfrage im Rat gestellt

Ratsherr Philipp Siewert, jugendpolitischer Sprecher der SPD, hat zum Thema eine Anfrage an die Verwaltung gerichtet, die einen ähnlichen Schwerpunkt wie die Online-Petition bildet. “Wir dürfen jetzt keine Zeit verlieren. Trotz der schwierigen Aufgabe, die Pandemie zu bekämpfen, dürfen wir die junge Generation nicht links liegen lassen. Sie darf nicht zur Verliererin dieser Zeit werden. Der hohe Rückgang an Ausbildungsplätzen in der Region ist so gravierend, dass dies nicht nur mit der Corona-Pandemie begründet werden kann. Unsere Nachbarkreise in Südwestfalen haben zum Beispiel geringere Einbußen zu verzeichnen.” Wortlaut der Anfrage hier: Anfrage.Ausbildungsplätze

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