Von links: Bürgermeister Andreas Späinghaus (SPD), Inge Blask, MdL (SPD), Nina Krah und Dr. Frank Bröckling (Leader Regionalmanagement/Planinvent) und Bettina Lugk (SPD) informierten sich über LEADER-Projekte in Werdohl. Foto: SPD/Ronny Sachse

Werdohl. Das Förderprogramm LEADER ist in NRW in 28 Regionen eingeteilt. Der Märkische Kreis gehört mit den Kommunen Altena, Iserlohn, Nachrodt-Wiblingwerde, Plettenberg und Werdohl zur Region LenneSchiene. Die Entwicklung dieser Region wird unter dem Dach des Vereins für Regionalentwicklung Region LenneSchiene e.V. gesteuert und umgesetzt. Über die Bewilligung der eingereichten Projekte entscheidet die lokale Aktionsgruppe (LAG), die aus den Bürgermeister/innen der teilnehmenden Kommunen und aus Privatpersonen besteht.

Das Förderprogramm soll den ländlichen Raum stärken und ist ein methodischer Ansatz zur Regionalentwicklung und das seit Beginn der Förderphase im Jahr 2014. Die ursprüngliche Förderphase endete zwar bereits 2020, allerdings werden immer noch Projekte daraus realisiert und die Weiterführung des Programms ist bereits beschlossen. Aktuell können sich die Regionen für die Weiterführung des Programms bewerben, die Region LenneSchiene möchte weiterhin dabeibleiben.

Im Rahmen der Sommertour der SPD-Landtagsabgeordneten Inge Blask fand am 2. August ein Treffen mit den Verantwortlichen des Regionalmanagements, Dr. Frank Bröckling und Nina Krah, statt. Das Regionalmanagement begleitet den LEADER-Prozess in der Region und berät zu Projektideen und Fördermöglichkeiten. Gemeinsam mit dem Vereinsvorsitzenden und Werdohler Bürgermeister Andreas Späinghaus und der SPD-Bundestagsabgeordneten Bettina Lugk wurde den heimischen Sozialdemokraten in Werdohl das bewilligte Projekt „Naturerlebnis Lennebogen“ und das bereits durchgeführte Projekt „Mehrgenerationenspielgerät“ auf dem Spielplatz Goethestraße vorgestellt.

Trägerin des Projektes „Naturerlebnis Lennebogen“ ist die Stadt Werdohl selbst. Ziel des Projektes, das bereits bewilligt ist und sich nun in der Planungsphase befindet, ist die Aufwertung des Lenneufers. Im Vordergrund stehen das Naturerlebnis und ein bewusster Umgang mit der Natur. Bürgermeister Andreas Späinghaus: „Die Elemente sollen vor Ort erlebbar gemacht werden.“ Das Konzept betrifft verschiedene Standorte des innenstadtnahen Lennebogens. Das Projekt hat ein Volumen von 20.000 Euro. Aus dem Förderprogramm LEADER (Mittel der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalen) fließen ca. 13.000 Euro in das Projekt.

Ein bereits in Werdohl realisiertes Vorhaben aus dem LEADER-Programm für Kleinprojekte, ist die Errichtung eines Mehrgenerationenspielgerätes auf dem Spielplatz in der Goethestraße. Die Errichtung des Geräts soll Menschen verschiedener Altersgruppen die Möglichkeit zum Bewegungstraining geben und das Angebot des Spielplatzes insbesondere für junge Erwachsene ergänzen. Die Kosten in Höhe von 13.250 Euro wurden größtenteils mit 10.600 Euro Fördergeldern finanziert.

Quelle: Regionalwahlkreisbüro Sauer- und Siegerland der SPD-Abgeordneten in der Landtagsfraktion Nordrhein-Westfalen

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here