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Die Hauptstelle der Vereinigten Sparkasse im Märkischen Kreis in Plettenberg Foto: Bernhard Schlütter

Plettenberg. Trotz einer Eigenkapitalquote von knapp 40 Prozent quer über alle Branchen hinweg bleibt der klassische Bankkredit die wichtigste Finanzierungsquelle insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen. Das erklärt die Vereinigte Sparkasse im Märkischen Kreis in einer Pressemitteilung.

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Kai Hagen Foto: Sparkasse

„Der Mittelstand in Deutschland ist in hervorragender Verfassung und nutzt seine geschäftlichen Spielräume. Die Darlehenszusagen der Sparkassen an die Unternehmen liegen im ersten Halbjahr 2017 mit 41 Milliarden Euro auf Rekordniveau. Wir Sparkassen bleiben bei der Kreditfinanzierung der erste und wichtigste Ansprechpartner für den Mittelstand“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Vereinigten Sparkasse im Märkischen Kreis, Kai Hagen.

Anlässlich der Vorstellung des 2. S-Mittelstands-Fitnessindexes in Berlin wurden die Halbjahreszahlen aller Sparkassen bundesweit vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) präsentiert.

„Die mittelständischen Unternehmen in Deutschland sind zuversichtlich und optimistisch. Sie haben hervorragende Voraussetzungen, um die vor ihnen liegenden Herausforderungen zu meistern“, sagte der DSGV-Präsident Georg Fahrenschon. Dieser Optimismus  spiegelt sich deutlich in den Zahlen zur Kreditvergabe der Sparkassen an Unternehmen und Selbstständige wider. So stieg bei den Unternehmenskrediten im ersten Halbjahr 2017 der Bestand um 9,2 Milliarden Euro (+2,4 %) auf 387,3 Milliarden Euro. Dies ist gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 (+8,0 Mrd. EUR, +2,2 %) ein nochmals höherer Zuwachs. Das Neugeschäft liegt damit auf Rekordniveau.

Positives Investitionsklima

Ein wesentlicher Treiber des hervorragenden Ergebnisses waren die Investitionskredite. Hier stieg der Bestand um 5,7 Milliarden Euro (+2,2 %). Im Vorjahreszeitraum verzeichneten die Institute ein Plus von 1,9 %. Bei den gewerblichen Wohnungsbaukrediten konnte ein Zuwachs von 3,5 Milliarden Euro bzw. +3,0 % erzielt werden (Vorjahr ebenfalls +3,0 %).

Ihre Einlagen bauten die Unternehmen um gut acht Milliarden Euro ab. Der Einlagenbestand von Unternehmen und Selbständigen bei Sparkassen lag per 30. Juni 2017 bei insgesamt bei 136,5 Milliarden Euro. Das sind 5,7 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

„Auch im Märkischen Kreis besteht ein hoher Kapitalbedarf der Unternehmen und ein rundum positives Investitionsklima“, so Kai Hagen. „Unser Mittelstand zeigt in eindrucksvoller Weise seine Funktion als Stabilitätsanker der deutschen Wirtschaft und verlässlicher Arbeitgeber. Die heimischen Mittelständler stehen wie immer vor großen Herausforderungen, sind aber sehr flexibel und fortschrittlich und damit gut für die Zukunft gewappnet.”

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