Hagen. Für Arbeitnehmer verbesserte Regelungen bei der Leiharbeit, dieses Ziel des SPD-geführten Bundesarbeitsministeriums hat die Hagener AfA-Unterbezirksversammlung bei ihrer Sitzung Anfang März einstimmig unterstützt.

Der aktuelle Gesetzentwurf aus dem Bundesarbeitsministerium hat die „Bekämpfung des Missbrauchs der Leih- und Zeitarbeit“ zum Ziel. „Ein ausgewogener Entwurf“ befand die AfA-Konferenz und beschloss einstimmig die Unterstützung dieses Vorhabens. Er sehe unter anderem eine Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten für Leiharbeitnehmer, gleiche Bezahlung nach neun Monaten und das Verbot des Einsatzes von Leiharbeitnehmern als Streikbrecher vor.

Als „Affront und empörend“ bewertete es die AfA in der SPD Hagen, dass die Union diesen Gesetzentwurf aktuell blockiert, so die Information der Sozialdemokraten. AfA-Vorsitzender Claus Rudel: „Durch die Blockadehaltung der Union warten nun eine Million Leiharbeitnehmer auf mehr Geld und alle betroffenen Arbeitnehmer auf mehr Sicherheit insgesamt.“

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Darüber hinaus verabschiedete die AfA eine Resolution zum Thema Krankenversicherung. „Unmissverständlich“, so die Mitteilung der Sozialdemokraten, fordert die AfA die „Rückkehr zur vollständigen paritätischen Finanzierung“ der Krankenversicherungsbeiträge.

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