Margarete Kummer (rechts) und Franziska Lange (zweite von rechts) nahmen dankend die Spende von Präsidentin des Soroptimist Clubs Ha-gen Ursula Berns (zweite von links) und Vizepräsidentin Annette Will-Uhlenbrock (links) entgegen. Foto: Diakonie Mark-Ruhr

Hagen. Die Beratungsstelle für Opfer von Menschenhandel des Fachdienstes Migration und Integration der Diakonie Mark-Ruhr freute sich kürzlich eine Spende des Soroptimist Clubs Hagen in Höhe von 1.000 Euro entgegen nehmen zu dürfen.

Die spezialisierte Fachberatungsstelle der Diakonie Mark-Ruhr berät, begleitet und unterstützt Frauen, die von Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung betroffen sind. Häufig werden die Frauen mit falschen Versprechungen nach Deutschland gelockt und hier zur Prostitution gezwungen. Menschenhandel ist jedoch ein Straftatbestand im Sinne des Strafgesetzbuches und damit eine Form von sexualisierter Gewalt.

Unterstützt wurde die Beratungsstelle nun vom Soroptimist Club Hagen mit einer großzügigen Spende, die von Präsidentin Ursula Berns und Vizepräsidentin Annette Will-Uhlenbrock überreicht wurde. „Wir bedanken uns herzliche beim Soroptimist Club Hagen für die Unterstützung. Die Spende wird als Soforthilfe zur Sicherung des Lebensunterhaltes für die von Menschenhandel betroffenen Frauen verwendet. Darunter fällt zum Beispiel die Ausstattung mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Kleidung, bis der Lebensunterhalt durch die zuständigen Behörden gesichert ist“, betonten die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle Margarete Kummer und Franziska Lange.

Die Spezialisierte Fachberatungsstelle wird gefördert durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nord-rhein-Westfalen.

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