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Geht am 28. Februar an der Start: Simon Pearce. Foto: Alan Ovaska

Lüdenscheid. Die Süddeutsche Zeitung bezeichnet ihn als „Shooting-Star“ und „Prince Charming“ der neuen Kabarett- und Comedy-Szene. Und ja, er ist Schwarz und Urbayer. Am 28. Februar ist er im Kulturhaus bei den Lüdenscheider Kleinkunsttagen zu sehen. Er ist der dritte Kandidat für die Lüdenscheider Lüsterklemme, den mit 1500 Euro dotierten Kleinkunstpreis der Sparkasse Lüdenscheid. Die Vorstellung beginnt um 19.30 Uhr.

Rassismus und Humor – geht das?

Simon Pearce begegnet Rassismus mit Humor und erzählt mit viel Ironie, wie es ist, als Schwarzer mitten im schwarzregierten Bayern aufzuwachsen und zu leben. Immer wieder macht er skurrile Begegnungen, hat es mit offenem oder verstecktem Rassismus zu tun, aber auch mit übertriebener political correctness. In seinen Anekdoten übt er Gesellschaftskritik, jedoch ohne den Zeigefinger zu heben, sondern stets augenzwinkernd und mit einer großen Portion Selbstironie. Land oder Stadt, Osten oder Süden – Engstirnigkeit, Rassismus und überkorrekte Befangenheit finden sich überall.

“Eddie Murphy aus Puchheim”

Der “Eddie Murphy aus Puchheim” (Freisinger Nachrichten) bietet beste Unterhaltung und eine Spielfreude die greifbar zu sein scheint.

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Zur Person: Simon Pearce stammt aus einer Künstlerfamilie. Er ist der Sohn der bayrischen Volksschauspielerin Christiane Blumhoff und einem Nigerianer sowie der Enkel des Schauspielers und Marionettenspielers Franz Leonhard Schadt und der Volksschauspielerin Elga Blumhoff-Schad. Seit Kindheitstagen steht Simon Pearce vor der Kamera und auf der Bühne. Neben Rollen in den Serien „Solo für Sudmann“, „Sturm der Liebe“ und den „Rosenheim Cops“ spielte der gebürtige Münchner in verschiedenen Theaterstücken und war festes Ensemblemitglied der Sketchshow “Kanal Fatal” im Bayerischen Fernsehen.

Synchronsprecher und Theaterschauspieler

Nach seinem Schauspielstudium leiht Simon Pearce als Synchronsprecher vielen Serien- und Filmdarstellern seine Stimme. Am Chiemgauer Volkstheater wird er gerne und oft engagiert. Als Gastschauspieler trat er ebenfalls in Peter Steiners Theaterstadl auf.

Um die Bühne in allen Variationen zu erobern beschloss Simon Pearce, sein komödiantisches Talent auch in seiner reinsten Form auf die Bretter zu bringen. Seit 2012 tritt er nun immer öfter als Stand-Up-Kabarettist in Erscheinung.

Karten: Für die Veranstaltung gibt es Karten zu Preisen von 18,70 Euro (Bistrotisch) bis 16,50 Euro (Reihenbestuhlung), incl. 10% VVk.-Gebühr an der Theaterkasse des Kulturhauses unter der Tel: 02351/ 171299 und – nach Vorrat – noch an der Abendkasse eine Stunde vor der Veranstaltung. An der Abendkasse gilt ein erhöhter Eintrittspreis.

Das Kombiticket für den Besuch aller Veranstaltungen gibt es zu 75 Euro (Bistrotisch) bis 66 Euro (Reihenbestuhlung) incl. 10% VVk.-Gebühr.

Weitere Informationen unter: www.kulturhaus-luedenscheid.de

 

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