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Symbolbild: © 500cx - Fotolia.com

Lüdenscheid. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen des Anfangsverdachts von sexueller Gewalt gegen Jugendliche innerhalb eines christlichen Jugendverbands in Lüdenscheid. Wie die Polizei mitteilt, sollen sich die Vorfälle vor fast drei Jahrzehnten abgespielt haben. Die Opfer waren Jungen, die zu diesem Zeitpunkt zwischen zwölf und 15 Jahre alt waren.

Bisher haben sich fünf Geschädigte bei der Polizei gemeldet. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an. Hierfür hat die Polizei eine Ermittlungskommission eingerichtet.

Zu den Anschuldigungen gegen den ehrenamtlichen Mitarbeiter nimmt der Evangelische Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg in einer Pressemitteiolung Stellung. Darin heißt es:

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“Mit großer Betroffenheit haben die Ev. Kirchengemeinde Brügge und der CVJMLüdenscheid-West e.V.von Vorwürfen gegen einen ehrenamtlichen Mitarbeiter erfahren, der in einer Jugendgruppe der Kirchengemeinde und vormals des CVJM Lüdenscheid-West tätig war. Aufgrund der Anschuldigungen wurden alle vorliegenden Informationen der Polizei übergeben. Damit soll der Sachverhalt, der dem ehrenamtlichen Mitarbeiter von mehreren Personen zur Last gelegt wird, von den zuständigen staatlichen Stellen geklärt werden.

Nach Bekanntwerden der Beschuldigungen wurde der Mitarbeiter umgehend von allen ehrenamtlichen Tätigkeiten entbunden. Zudem wurden ihm die Schlüssel zu allen Räumlichkeiten der Kirchengemeinde abgenommen. Des Weiteren wurde ihm ein Hausverbot für das Gelände und alle Gebäude der Kirchengemeinde erteilt.

Die Fürsorgepflicht gegenüber den Anvertrauten und den Mitarbeitenden wird sehr ernstgenommen. Mit den Betroffenen besteht ein enger unterstützender Kontakt. Zum Schutz aller beteiligten Personen sind zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Aussagen möglich.”

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