Mareike Masuch und Wolfgang Selter überreichten den Jungen Urkunden zum Abschluss des Selbstbehauptungskurses. Foto: Bernhard Schlütter

Plettenberg. 14 Jungen zwischen 9 und 12 Jahren nahmen am Selbstbehauptungskurs für Jungen im Jugendzentrum Alte Feuerwache teil. Am letzten von vier Übungsabenden demonstrierten sie am Donnerstag (19. Oktober) ihren Eltern, was sie gelernt haben. Zum Abschluss erhielten alle eine Urkunde.

Geleitet wurde der Kurs, der von der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, Mareike Masuch, veranstaltet wurde, von Wolfgang Selter. Der Finnentroper ist Trainer für verhaltensorientierte Selbstverteidigung. Er vermittelt die Devise „Selbstverteidigung beginnt im Kopf“. „In einem bedrohlichen Moment kann man sich mit Selbstbewusstsein besser behaupten“, weiß der erfahrene Trainer, der seit 1990 Selbstbehauptungskurse für Mädchen und Jungen hauptsächlich im benachbarten Kreis Olpe durchführt. „Selbst in ganz alltäglichen Situationen, wie beispielsweise im Schulbus, kann man sich durch Mitschülerinnen oder Mitschüler eingeschüchtert fühlen.“ Um mit solchen unangenehmen Situationen besser umgehen zu können oder gar nicht erst hineinzugeraten, müssten Kinder ihre eigenen Stärken erfahren, ihr Selbstbewusstsein entwickeln.

Daran arbeitete Selter an den vier Abenden mit den Jungen. Sie erlernten auch einige Selbstverteidigungstechniken. Hauptsächlich ging es aber um das richtige Verhalten in kritischen Situationen. So wurde auch geübt, dass man auf keinen Fall zu jemand Fremden ins Auto steigen und sich entgegen der Fahrtrichtung entfernen sollte.

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