Die Arbeitsgemeinschaft freut sich über zahlreiche kreative Projektträger. Foto: Regionalentwicklung Oben an der Volme e. V.

Schalksmühle/Volmetal. Die Lokale Aktionsgruppe der LEADER-Region Oben an der Volme hat sich am 11. Oktober 2018 im Rathaus der Gemeinde Schalksmühle zusammengefunden, um zum sechsten Mal auf Grundlage eingereichter Projektskizzen zu beschließen, für welche Projekte ein Förderantrag bei der Bezirksregierung Arnsberg gestellt werden darf.

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Was direkt zu Beginn der Sitzung deutlich wurde: Die Region Oben an der Volme strotzt vor kreativen und motivierten Projektträgern. Nicht umsonst waren nach dem fünften Projektaufruf im Sommer nun sieben neue Projektskizzen eingereicht worden.

Eins von ihnen wurde von der LAG zur weiteren Qualifizierung an die Projektträger zurückgegeben, alle anderen sechs Projekte wurden jedoch positiv beschlossen. Diese Beschlussfassungen erfolgen auf der Grundlage objektiver Bewertungskriterien, die auf der Homepage (www.leader-obenandervolme.de) einzusehen sind. Diese Kriterien gewährleisten, dass die Projekte der Umsetzung der Entwicklungsstrategie der Region dienen und nachhaltig angelegt sind.

Sechs neue Projekte für die Region: Von überregional bis lokal ist alles dabei

Die Glörtalsperre 365 Tage im Jahr erleben

Im Grenzgebiet der LEADER-Region Oben an der Volme und der VITAL-Region Ennepe.Zukunft.Ruhr liegt die Glörtalsperre. Im Rahmen eines Kooperationsprojekts dieser beiden Regionen möchte die „Freizeitschwerpunkt Glörtalsperre GmbH“ die maßvolle und schonende Attraktivierung und gezielte Qualitätssteigerung vorantreiben, um die Talsperre und die umliegenden Landschaftsräume stärker als bisher zu einem Tagesausflugs- und Kurzreiseziel über den gesamten Jahresverlauf zu entwickeln.

Die Aktiv- und Freizeitzentren werden vernetzt

Das Projekt soll dazu beitragen, ein Verständnis bei der lokalen Bevölkerung zu entwickeln, dass vor Ort durch die Anzahl an unterschiedlichen Einrichtungen und Angeboten eine Freizeitregion bereits besteht, diese nur entsprechend vernetzt und gelebt werden muss. Hierfür sollen Regionsportalschilder und Freizeitübersichtsschildern aufgestellt, ein Corporate Design für freizeitbezogene Wegweiser entwickelt und eine Freizeitbroschüre veröffentlicht als auch ein Aktionstag „Tag der Freizeiteinrichtungen“ veranstaltet werden.

Mitmach-Kultur 2.0: Screens informieren

Ziel des Projektes ist es, in den Zentren von Meinerzhagen, Kierspe, Halver und Schalksmühle Infoscreens aufzustellen, um damit für kulturelle, sportliche und andere Veranstaltungen und Freizeitangebote in der Region „Oben an der Volme“ zu werben. Damit soll im öffentlichen Raum auf die Vielfalt der Möglichkeiten in der Region hingewiesen und die Informationen besser in der Region gestreut werden.

Aktiv- und Begegnungsplatz für Jung und Alt in Kierspe

Aufgrund eines Neubaugebietes, in dem überwiegend junge Familien wohnen und das in der unmittelbaren Nachbarschaft von Seniorenwohnungen, Seniorenwohnheimen bzw. Pflegeeinrichtungen liegt, ist die Idee eines Mehrgenerationenparks im Gebiet „Östlich Rathaus“ entstanden. Durch das Projekt soll das gesellschaftliche Miteinander der verschiedenen Altersstrukturen verbessert werden. Die genaue Konzeption des Platzes ist mit Hilfe von Workshops unter Beteiligung der Bürger im Rahmen des Projekts „Platzgestaltungen Oben an der Volme“ gemeinsam mit der Gemeinde Schalksmühle, in der auch ein Platz realisiert werden soll, entstanden.

Mobile Markthütten

Der Stadtmarketingverein Schalksmühle möchte sich einen Pool von 20 Markthütten anschaffen, die flexibel und schnell aufgebaut werden können, sodass große und/oder kreative Veranstaltungsideen professionell, wettergeschützt und einfach umgesetzt werden können. Die Hütten stehen jedoch nicht nur Schalksmühler Vereinen und Organisationen zur Ausleihe zur Verfügung, sondern können auch von Vereinen aus dem gesamten „Oben an der Volme“-Gebiet genutzt werden.

Halver wird zur PopUp-City

Das Projekt möchte den zunehmenden Leerständen in der Halveraner Innenstadt Einhalt gebieten, in dem ein PopUp-Management für mehrere Jahre eingerichtet wird, welches Leerstände vermittelt, Gründer berät, Nachfolgelösungen sucht und alle relevanten Akteure vernetzt. Zusätzlich soll es einmal im Jahr Aktionstage geben, die mit einem Eröffnungsevent starten und durch die Eröffnung von PopUp-Stores die Innenstadt beleben.

Bilanz: Fördergelder werden gut ausgeschöpft

Durch die neuen Beschlussfassungen lässt sich folgende Bilanz bezüglich des bisherigen LEADER-Prozesses ziehen: Mittlerweile sind 25 Projekte von der LAG positiv beschlossen worden. Durch diese Beschlüsse wird insgesamt das Abfließen von Fördergeldern in Höhe von rund 1,8 Mio. Euro für Projekte ermöglicht (Hintergrund: 2,3 Millionen Euro stehen insgesamt zur Verfügung). Somit sind für die Region noch ca. 500.000 Euro für weitere Projektideen offen. Im Vergleich zu den anderen zehn LEADER-Regionen in NRW steht die Region bezüglich der bisherigen Bewilligungen auf Platz drei und kann damit aktuell eine sehr gute Mittelausschöpfung vorweisen.

Neue Gesichter in der LAG

Neben Projektbeschlüssen stand auch noch ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung: Aufgrund personeller Veränderungen innerhalb von Institutionen, die Teil der LAG sind, kam es zum Ausscheiden mehrerer Mitglieder. Aufgrund dessen bestimmte die LAG Ersatzmitglieder, die bis zur kommenden Vereinssitzung in die Fußstapfen ihrer Vorgänger treten: Für den Stadtmarketingverein Meinerzhagen ist nun Katharina Suerbier Teil der LAG (in Vertretung: Stefanie Lüken) und für den Stadtmarketingverein Halver übernimmt die Funktion als LAG-Mitglied Christina Teipel-Pickelein (in Vertretung: Matthias Clever).

Diese LAG-Sitzung war die letzte für dieses Jahr. Die nächste LAG-Sitzung wird am 31. Januar 2019 stattfinden. An diesem Tag lädt der Verein Regionalentwicklung Oben an der Volme zudem zur Jahreshauptversammlung des Vereins ein. Weitere Informationen zu dem Förderprogramm, den Projekten und kommenden Terminen sind auf der Homepage www.leader-obenandervolme.de zu finden.

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1 KOMMENTAR

  1. Sehr geehrte Damen und Herren, natürlich freue ich mich schon etwas über das Alles, was nun angedacht ist, soweit ich das verstanden habe. Sicherlich wäre es sinnvoller gewesen, das in einer Sprache zu verfassen, die ich verstehe. Diese elenden (denglischen) und (amerikanisch-denglischen) Begriffe in Ihrer Präsentation, tragen bestimmt nicht dazu bei, von vielen Bürgern meines Alters, unbedingte Zustimmung für Ihre Vorhaben zu bekommen, soweit das denn überhaupt gewollt ist.

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