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Das Autokino im Hemeraner Sauerlandpark soll zum Ort von Schulabschlussfeiern werden. Foto: Sauerlandpark Hemer

Hemer. Es hätten die schönsten Momente am Ende einer Schullaufbahn sein sollen. Die
Tage nach den Prüfungen, egal in welcher Schulform. Streiche, Partys, einfach nur
gemeinsam chillen, dann die offizielle Zeugnisübergabe und die Abschlusspartys- oder Bälle. All das gehört zu einem guten Schülerleben, wird aber in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nur in sehr eingeschränkter Form zu erleben sein.

Aus diesem Grund haben sich der Sauerlandpark und alle Leiterinnen und Leiter Hemeraner Schulen im Rahmen einer Videokonferenz schon jetzt darüber ausgetauscht, wie eine besondere Zeugnisvergabe in diesem Sommer aussehen könnte. Daran nahm seitens der Stadt Hemer auch der Erste Beigeordnete Christian Schweitzer teil, der als Baudezernent in die Frage der Suche nach der richtigen Örtlichkeit eingebunden ist, in der die Zeugnisfeierlichkeiten mit mehreren hundert Gästen stattfinden könnten.

Außergewöhnliche Erinnerung

Basierend auf der Idee der Gesamtschule Menden haben Geschäftsführer Thomas  Bielawski und Christian Schweitzer den Vorschlag entwickelt, die technischen Aufbauten des Autokinos im Sauerlandpark zu nutzen. „So können wir ermöglichen, dass die Absolventen gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern aus einem Haushalt an der Zeugnisübergabe teilnehmen können und dieser besondere Abschlussjahrgang eine außergewöhnliche Erinnerung an seine Schulzeit erhält“, so Schweitzer.

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Vertrauen auf die Kreativität der Schülerinnen und Schüler

Gleichzeitig wurden den Schulleitungen zahlreiche Vorschläge zur veränderten programmlichen Struktur mit auf den Weg gegeben. Nach intensiven Gesprächen mit den betroffenen Schülerinnen und Schülern haben jetzt das Friedrich-Leopold-Woeste-Gymnasium, die Europaschule und die Realschule ´Grünes Licht` und viel Vorfreude auf diese besondere Form des Abschieds signalisiert. „Weil auch Orchester- oder Chorproben nicht in gewohntem Umfang stattfinden können, müssen wir nach inhaltlichen Alternativen suchen. Dabei Vertrauen wir auf die Kreativität der Schülerinnen und Schüler, haben aber auch selbst schon einige realisierbare digitale Möglichkeiten ausgearbeitet“, ergänzt Thomas Bielawski, Geschäftsführer des Sauerlandparks.

Detailplanungen beginnen jetzt

Der Sauerlandpark wird in den kommenden Tagen beginnen, mit den Schülerinnen und
Schülern in die Detailplanungen einzusteigen. Die technische Umsetzung übernimmt der
Park ohnehin. „Wir alle wollen den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, einen
besonderen Schulabschluss, trotz der Umstände, zu erleben. Wo wir dazu beitragen  können, werden wir es auch tun“, sind sich alle Beteiligten einig.

Der politische Krisenstab der Stadt Hemer wurde am Mittwochabend über die positiven
Rückmeldungen der Schulen und die Details der Planungen informiert und freut sich, dass
die Felsenmeerstadt mit dem Sauerlandpark ein Instrument zur Verfügung stellen kann, das solche Ideen zum Wohl der Schülerinnen und Schüler Realität werden lassen kann.
Das Angebot des Sauerlandparks ist ausdrücklich nicht nur auf Hemeraner Schulen
beschränkt. Sollte es Schulleitungen aus den Nachbarstädten geben, die Interesse haben,
ein ähnliches Ambiente zu nutzen, können sie sich jederzeit an den Geschäftsführer des
Sauerlandparks wenden.

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