Übergabe der „Restcentspende“ an das Hospiz Mutter Teresa in Letmathe sowie die Telefonseelsorge Hagen-Mark (v.l.): Personalrat Christoph Bühner, Kirsten Schiemann vom Hospiz Mutter Teresa, Bürgermeister Michael Joithe, Dr. Stefan Schumacher von der Telefonseelsorge Hagen-Mark sowie Personalrätin Ingrid Zöllner. Bild: Stadt Iserlohn

Iserlohn. Hunderte Mitarbeiter der Stadt Iserlohn haben auch im vergangenen Jahr wieder eine sogenannte „Restcentspende“ möglich gemacht. Dabei sind fast 2.000 Euro zusammengekommen.

Über jeweils knapp 1.000 Euro dürfen sich dieses Mal das Hospiz Mutter Teresa in Letmathe sowie die Telefonseelsorge Hagen-Mark freuen.

Für das Hospiz Mutter Teresa in Letmathe nahm Kirsten Schiemann den symbolischen Scheck entgegen: „Wir freuen uns sehr über jeden Cent, denn wir sind nach wie vor auf Spenden angewiesen. Jährlich müssen wir etwa 100.000 bis 150.000 Euro Spendengelder auftreiben – u.a. für Schulungen unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter.“

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Für die Telefonseelsorge Hagen-Mark freute sich Dr. Stefan Schumacher, der erklärte, dass sich 90 ehrenamtliche Mitarbeiter um rund eine Million Menschen kümmern. Durch die Pandemie wurde die klassische Telefonseelsorge um das Angebot von Mails und Chats erweitert. Die Spende soll genutzt werden, um verstärkt darauf aufmerksam zu machen.

Wie auch schon in den vergangenen 23 Jahren – so lange gibt es die Restcentspende bereits bei der Stadt Iserlohn – kamen die Spendenvorschläge aus der Belegschaft. Die Entscheidung trifft allerdings jedes Jahr aufs Neue der Personalrat der Stadt Iserlohn.
Heute (27. April) übergaben Bürgermeister Michael Joithe sowie Ingrid Zöllner und Christoph Bühner vom Personalrat symbolisch die Schecks an die Spendenempfänger.
Bürgermeister Michael Joithe ist stolz auf die gesammelte Spendensumme, hofft aber noch mehr Mitarbeiter für die Aktion Restcentspende gewinnen zu können: „Für die Einzelne oder den Einzelnen sind es maximal 11,88 Euro pro Jahr – ein relativ kleiner Betrag, durch den wir in Masse aber viel Gutes tun können.“

Auch in diesem Jahr wird es wieder eine Restcentspende geben. „Die Bereitschaft bei den Mitarbeitern ist da – die Akquise läuft stetig weiter“, betont der Personalrat.

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