"Saubere Hände": Der Einsatz des Teams wurde jetzt mit dem Gold-Zertifikat belohnt. Foto: Lara Stockschläder

Werdohl. Gold für die Stadtklinik Werdohl – als eine von nur 49 Kliniken in ganz Deutschland hat die Stadtklinik Werdohl kürzlich das Gold-Zertifikat der Aktion „Saubere Hände“ erhalten. Das Zertifikat  wird deutschen Gesundheitseinrichtungen verliehen, die sich in besonderem Maße für die Händehygiene im eigenen Haus einsetzen.

Während sich die Stadtklinik in den vergangenen Jahren bereits über ein Bronze- und Silberzertifikat freuen konnte, führten nun
in diesem Jahr weitere Maßnahmen zur Auszeichnung mit Gold. So wurden zum Beispiel zusätzliche Händedesinfektionsspender in der Stadtklinik angebracht und auch der Verbrauch des Händedesinfektionsmittels konnte erneut gesteigert werden.

Zentrale Herausforderung

Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Klinken, weiß, dass es beim Thema Händehygiene sowohl auf jeden Einzelnen als auch auf eine gute
Zusammenarbeit im Team ankommt: „Die Übertragung von Keimen über Hände im Klinikalltag zu vermeiden, ist für uns eine zentrale Herausforderung. Wir möchten uns daher ganz herzlich bei allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen für ihren Einsatz bedanken.“

Kampagne läuft seit 2008

Mit ihren drei Standorten in Lüdenscheid, Letmathe und Werdohl nehmen die Märkischen Kliniken seit 2009 aktiv an dem Projekt „Saubere Hände“ teil. Ziel der seit 2008 laufenden Kampagne, die unter anderem mit der Unterstützung des Bundesministeriums für
Gesundheit ins Leben gerufen wurde, ist es, die Händehygiene in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie der ambulanten Medizin zu verbessern und somit Infektionen zu minimieren. Denn gerade Hände sind die Hauptüberträger von unsichtbaren Keimen, die zu Infektionen führen können.

„Wir sind stolz darauf, dass wir in diesem Jahr erstmalig mit dem Gold-Siegel ausgezeichnet wurden“, erklärt Christine Lehnert, Verwaltungs- und Pflegedienstleiterin der Stadtklinik Werdohl. „Ausruhen werden wir uns auf diesem Erfolg aber nicht“, so Lehnert weiter. Allen Beteiligten liegt sehr am Herzen, in der Stadtklinik stetig an der Weiterentwicklung einer bestmöglichen Händehygiene zu arbeiten.

Hygiene-Fachkräfte messen alles

Dabei spielen auch die Hygienefachkräfte Heike Makiola, Iris Strohmeier, Stefanie Wüstefeld, Tanja Ackermann und Susanne Roßbach eine zentrale Rolle. „Das Erreichen des Gold-Zertifikats zeigt uns, dass unser Einsatz für die Händedesinfektion in der täglichen Patientenversorgung wertgeschätzt wird. Darüber freuen wir uns sehr“, so Hygienefachkraft Iris Strohmeier.

Gemeinsam mit den Hygienebeauftragten Pflegekräften auf den Stationen und den hygienebeauftragten Ärzten ist das Team für alle Aufgaben der Krankenhaushygiene zuständig. So wird etwa der Verbrauch von Händedesinfektionsmitteln gemessen und fortlaufend überprüft, ob die Händedesinfektionsregeln in der täglichen Arbeit eingehalten werden. Auch wertet das Team hygienerelevante Daten aus, führt Hygienebegehungen durch und schult regelmäßig die Mitarbeiter der Stadtklinik rund um das
immer wichtiger werdende Thema Händehygiene

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