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Symbolbild (Foto: Fotolia.com)

Hagen. (ots) Die Polizei war bei den Demos am Samstag mit einem Aufgebot von annähernd 100 Beamtinnen und Beamten vertreten. Wie sie mitteilt, blieb es bei den Veranstaltungen vergleichsweise ruhig. Allerdings sei zeitweise der Verkehr beeinträchtigt worden.

Die Polizei schätzt, dass an dem großen Umzug durch die Stadt rund 1000 Personen teilgenommen haben. Die Demonstranten marschierten von 13 bis 14.50 Uhr vom Bahnhofsvorplatz ausgehend über den Graf-von-Galen-Ring, die Elberfelder Straße, den Adolf-Nassau-Platz, die Bahnhofstraße und über die Hindenburgstraße sowie die Körnerstraße zurück zum Bahnhofsvorplatz. Hier fand die Abschlusskundgebung statt.

Die Demonstranten wendeten sich gegen den einseitigen Ausruf Jerusalems Hauptstadt Israels und forderten „Jerusalem den Palästinensern“.

Ab ca. 12.00 Uhr versammelten sich rund 30 Personen zu einer Gegenveranstaltung an der Marienstraße und 40 Teilnehmer zu einer Mahnwache am Dr.-Ferdinand-David-Park. Das Thema der Demonstrationen in der Marienstraße lautete “Solidarität mit Israel – Gegen jeden Antisemitismus”. Die Mahnwache mit dem Thema “Gegen Antisemitismus – Absolute Solidarität mit den jüdischen Bürgern Hagens und Umgebung” wurde um 13.30 Uhr beendet. Die Veranstaltung aus der Marienstraße endete gegen 14.15 Uhr.

Alle Veranstaltungen verliefen weitestgehend störungsfrei. Lediglich im Bereich der Karl-Marx-Straße kam es aufgrund der hohen Emotionalisierung zwischenzeitlich zu lautstarken verbalen Auseinandersetzungen zwischen Angehörigen der Demonstration vom Bahnhofsvorplatz und Teilnehmern der Veranstaltung aus der Marienstraße. Die Polizei hatte die Lage jedoch unter Kontrolle und konnte eine unmittelbare Konfrontation verhindern.

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