Foto: Wolfgang Teipel
Schalksmühle. Ab Dienstaghaben die Sanierungsarbeiten des Kanalnetzes Schalksmühle im Bereich der Bahnhofstraße begonnen. Die Sanierung wurde notwendig, da bei der routinemäßigen Untersuchung des Kanals festgestellt wurde, dass sowohl der Kanal als auch die Schächte Undichtigkeiten aufweisen. Das teilt der Ruhrverband mit.
In den angesetzten sechs Wochen wird der Kanal zunächst gereinigt, dann einer Inspektion unterzogen, bevor ein Schlauchliner in den Kanal eingezogen wird und die Schäden an den Schächten saniert werden können.

Beim dem gewählten Sanierungsverfahren wird ein mit Harz getränkter Schlauch aus glasfaserverstärktem Kunststoff – ein sogenannter GFK-Schlauch – mittels Seilwinde in den Kanal eingezogen und mit Druckluft aufgestellt. Während des Einbaus des Schlauchliners kann es zu Geruchsbelästigungen kommen, die durch das Harz verursacht werden, aber gesundheitlich völlig unbedenklich sind. Sobald der Schlauchliner aufgestellt worden ist, wird eine Lichterkette in den Kanal eingesetzt und durch den Schlauchliner gezogen.

Die von den Lampen ausgestrahlte UV-Strahlung löst einen chemischen Prozess im Harz aus, durch den das Harz aushärtet. Nach Abschluss der Aushärtung erhält man einen neuen „Kanal“ im Kanal.

Die Sanierungsarbeiten erfolgen in geschlossener Bauweise, das heißt, dass die Arbeiten ohne baulichen Eingriff in die Straße erfolgen.

Im Zuge der Maßnahme wird der Verkehr leicht beeinträchtigt: Der Anwohner- und Besucherverkehr kann weitestgehend weiter betrieben werden, jedoch werden die Parkmöglichkeiten zeitweise eingeschränkt. Zeitweise muss die Bahnhofstraße gesperrt werden.
Diese wird jedoch auf 20 Uhr abends bis 5 Uhr morgens beschränkt, sodass der Bus- und Besucherverkehr nur bedingt bis gar nicht beeinträchtigt wird. In dieser Zeit kann es vereinzelt zu Lärmemissionen und „Lichterflackern“ der Straßenbeleuchtung kommen