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Rudolf Lutz, ohne Titel, 1960-er Jahre, Farbkreide u. Collage, Sammlung Kümmel; Foto: Städtische Galerie Lüdenscheid

Lüdenscheid. (PSL) Am Sonntag, 26. Mai, endet die Ausstellung mit Arbeiten des Künstlers Rudolf Lutz aus der Sammlung Kümmel in der Städtischen Galerie Lüdenscheid. Im Rahmen der Finissage ab 16 Uhr findet eine letzte Führung statt. Anschließend besteht bei einem Getränk die Gelegenheit zum kurzweiligen Beisammensein und zu Gesprächen mit dem Sammler.

Rudolf Lutz war einer der zahlreichen Schüler des vor 100 Jahren in Weimar gegründeten Staatlichen Bauhauses, das es nunmehr im Rahmen des Jubiläums ‚neu’ zu entdecken gilt – und der Lüdenscheider Kunstsammler Detlev Kümmel hat rechtzeitig verstanden, diesen künstlerischen Nachlass, der ihm „über den Weg lief“, der interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Im Rahmen der Finissage wird er zusammen mit der Galerieleiterin, Dr. Susanne Conzen, über diese Entdeckung berichten und den spannenden künstlerischen Weg des Architekten und Innenraumgestalters Rudolf Lutz nachzeichnen.



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Lutz hatte sowohl Kontakte nach Weimar als auch zum Stuttgarter Künstlerkreis um Adolf Hölzel. Dazu gehörte auch Ida Kerkovius, eine Künstlerin, die sich mit der Kunst der Teppichweberei ganz in handwerklicher Bauhaustradition beschäftigte. Einige der intensiv farbigen Zeichnungen Lutz’ dienten als Entwürfe zu Teppichen, die von seiner Frau Marta gefertigt wurden und in der Ausstellung zu sehen sind.

Rudolf Lutz arbeitete den größten Teil seines Lebens in Stuttgart als Architekt und Innenarchitekt und verstarb dort 1966. Malerei und Zeichnung nahm stets einen wichtigen Platz in seiner künstlerischen Arbeit ein – eine umfangreiche Sammlung, die es zu entdecken gilt.

 

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