Laut Polizei war der Sachverständige überrascht, dass die Bodengruppe des Klein-Lkw noch mit dem Rest der Karosserie verbunden war. Foto: Polizei

Lüdenscheid. Die Polizei hat am Montag im südlichen Stadtgebiet ein kurioses Gespann stillgelegt. Wie die Polizei mitteilt, war der in Polen zugelassener Klein-Lkw mit einem Autotransportanhänger auf dem Weg von seiner Heimat ins rheinland-pfälzische Roth, um eine Sonnenbank zu überführen. Beim Befahren des Lüdenscheider Stadtgebiets fiel das Gespann dem Verkehrsdienst auf, da es äußerlich einen stark beanspruchten Anschein machte. Große Rostlöcher zierten das gesamte Blechkleid. Der festgestellte verkehrsunsichere Zustand wurde durch einen technischen Sachverständigen bestätigt, der selbst überrascht war, dass die Bodengruppe des Klein-Lkw noch mit dem Rest der Karosserie verbunden war. Die Durchrostungen waren derart stark, dass das Herausfallen der Bodengruppe kurz bevor stand. Der mitgeführte Autotransportanhänger befand sich in einem ähnlich schlechten und verkehrsunsicheren Zustand. Der tragende Rahmen war mehrfach gerissen und die Bremsanlage ohne Funktion. Das Gespann wurde noch vor Ort aus dem Verkehr gezogen und die Weiterfahrt untersagt. Der betroffene Fahrer zahlte im Rahmen einer sogenannten Sicherheitsleistung einen Betrag von 450 Euro, der für die Auslagen der technischen Untersuchung und die Strafe verwendet wird. Der in Polen lebende Halter erhält eine Anzeige, die sich ebenfalls im Bereich einer 400 Euro-Strafe belaufen wird.

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