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Passend zum Motto "Rock am Stock" hatte Virgin-Sänger Richard Hagel einen selbigen dabei. Foto: Bernhard Schlütter

Plettenberg. Das für Plettenberg neue Format „Rock am Stock“ feierte am Samstag (2. November) Premiere im Werk 2 an der Königstraße. Über 200 verkaufte Eintrittskarten bestätigten die Organisatoren um Sozialamtsleiterin Christiane Wilk, die AG Seniorenveranstaltungen und FK Eventmanagement, dass Bedarf für eine solche Ü-50-Veranstaltung besteht. Am Musikprogramm schieden sich im Verlauf des Abends aber die Geister der Besucher, deren Alter schätzungsweise von knapp über 50 bis über 80 reichte.

DJ füllt die Tanzfläche

Die Tanzgruppe des Skiklubs Oestertal Foto: Bernhard Schlütter

Viel Beifall gab es für die Tanzgruppe des Skiklubs Oestertal und ihre schwungvollen Aufführungen. Unter Leitung von Tanja Scherweit hatten die Mädchen eigens Rock’n’Roll-Choreographien einstudiert.

Den Geschmack vieler Besucher traf DJ Michael Schwander. Er legte vor allem Titel aus dem Popgenre der 60er und 70er Jahre auf. Schnell füllte sich dazu die Tanzfläche.

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Feine Rockmusik – manchen zu laut

Foto: Bernhard Schlütter

Top Act des Abends war die Band Virgin aus Iserlohn. Die Peewee-Bluesgang-Veteranen Richard Hagel (Gesang) und Thoma Hesse (Gitarre) sowie Udo Gersdorf (Bass), Friedbert Falke (Schlagzeug) und Rüdiger Schilling (Percussion) fahren höchst gekonnt auf der rockigen Musikschiene aus der Zeit vor und nach dem legendären Woodstock-Festival. Während sich viele Zuhörer über Klassiker u.a. von Santana und The Cream freuten, fanden andere die Livemusik einfach zu laut. Nicht wenige traten frühzeitig den Heimweg an.

An Programmgestaltung feilen

Meine Meinung: Die Veranstaltungsform „Rock am Stock“ ist auf jeden Fall zeitgemäßer als der in die Jahre gekommene „Seniorenspaß“. Obwohl ich selbst eigentlich ein glühender Verfechter von Livemusik bin, fände ich für diese Veranstaltungsform einen DJ völlig ausreichend. Dieser könnte auf verschiedene Musikgeschmäcker flexibel reagieren. Außerdem sollten sich die Organisatoren überlegen, ob Ü50 nicht durch Ü60 ersetzt werden sollte.

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