Foto: Bernhard Schlütter

Plettenberg. Rettungspunkte sollen in erster Linie der Orientierung von Ersthelfern und Verunglückten dienen und sind in der Folge definierte Anfahrtspunkte für die alarmierten Rettungskräfte. Die offizielle Übergabe und erste Anbringung der Rettungspunktbeschilderung fand am heutigen Mittwochmorgen (27. Juni) an der Waterkant entlang der Lennepromenade statt.

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Initiative von Feuerwehr und Seniorenvertretung

Hier trafen sich Mitglieder von Seniorenvertretung, Baubetriebshof, Feuerwehr und Bürgermeister Ulrich Schulte. Initiator des Projektes ist Stefan Boecker von der Plettenberger Feuerwehr, der selbst leidenschaftlicher Radfahrer ist und sich mit dem Thema Rettungspunkte schon länger beschäftigt. Auf besonderen Nachdruck und Wunsch der Plettenberger Seniorenvertretung wurde mit der Rettungspunktbeschilderung zunächst auf dem Fuß- und Radweg entlang der Lenne begonnen. Hier sollen in den kommenden Wochen ab den Ortseingängen Rönkhausen und Werdohl rund 30 Schilder auf Plettenberger Stadtgebiet aufgestellt werden.

Stefan Boecker von der Plettenberger Feuerwehr ergriff die Initiative für die Rettungspunkte. Foto: Bernhard Schlütter

„Es ist ein spezielles Projekt der Plettenberger Feuerwehr, weshalb die Farbgebung in Anlehnung an die Beschilderung der Stadt Hagen und auf Empfehlung des ehemaligen Kreisbrandmeisters Rainer Blumenrath gewählt wurde“, erklärte Boecker.

Zahlencode informiert über Standort

Auf dem weißen Schild mit rotem Rand findet ein Ersthelfer oder ein in Not Geratener eine Standortangabe in Form eines Zahlencodes, welcher bei einem Notruf der Feuer- und Rettungsleitstelle angegeben werden sollte. Anhand des im Einsatzleitrechner durch den Disponenten eingegebenen Zahlencodes wird automatisch der Standort des Hilfeersuchenden ersichtlich. Diese Informationen erhalten dann die alarmierten Einsatzkräfte der Plettenberger Feuerwehr. Per auf den Einsatzfahrzeugen von Feuerwehr und Rettungsdienst mitgeführten Anfahrtsbeschreibungen, gelangen die Kräfte dann schnellstmöglich zum Meldeort.

Foto: Bernhard Schlütter

Wichtig: Da die Beschilderungen in unterschiedlichen Abständen aufgestellt werden, sollte möglichst ein Einweiser oder der Verunglückte selbst am Rettungspunkt bleiben und die Einsatzkräfte einweisen.

Rettungspunkte auch auf Wanderwegen

Das Projekt Rettungspunkte soll in naher Zukunft auch an den Wanderwegen in den Plettenberger Waldgebieten in die Tat umgesetzt werden. Klaus Engler, beim städtischen Baubetriebshof zuständig für die Anbringung von Beschilderungen, wird nun nach und nach in Kooperation mit der Feuerwehr Schilder anbringen.

Das Projekt ist also längst nicht abgeschlossen und wird entsprechend einer Notwendigkeit und den Erfahrungen aus möglichen Einsätzen ständig erweitert.

Textquelle: Pressemitteilung der Feuerwehr Plettenberg

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