TEILEN
Nach ein paar Minuten Erholung stand die 24-jährige Stute wieder sicher auf ihren Hufen. Foto: Pressestelle Feuerwehr Plettenberg

Plettenberg. (ots) In letzter Minute: Mit einem beherzten Einsatz hat die Plettenberger Feuerwehr am Freitagnachmitag ein Pferd gerettet. Das Tier war im Ortsteil Steinkuhle eine Böschung hinabgerutscht und kam nicht wieder auf die Beine.

Wie die Feuerwehr mitteilt, lag das Tier rücklinks in einer steilen Uferböschung zwischen kleineren Bäumen. Die 24-jährige Stute war offensichtlich aufgrund der nassen und schneebedeckten Wiese ausgerutscht.

Es drohte Kreislaufversagen

Es drohte ein Kreislaufversagen, weshalb umgehend ein Veterinär verständigt wurde. Zur Sicherung des Pferdes wurden Bandschlingen und tragbare Leitern vom Hilfeleistungslöschfahrzeug herangeführt. Zusätzlich wurde die Löschgruppe Landemert zur Unterstützung nachalarmiert.

Per Seilwinde aus der Böschung gezogen

Ein Landwirt, der sich an der Unfallstelle befand, konnte mit seinem Traktor und daran angebrachter Seilwinde ca. 20 Meter oberhalb der Wiese auf einem Wald- und Wirtschaftsweg postiert werden. So konnte das Pferd durch Anbringen der Bandschlingen per Seilwinde an den Vorderläufen vorsichtig aus der Böschung gezogen werden. “Wir hatten keine andere Möglichkeit, es galt keine Zeit zu verlieren, denn das Pferd verdrehte schon die Augen und drohte sein Bewusstsein zu verlieren”, so ein Sprecher der Feuerwehr. Vorsichtig wurde das Pferd von den Einsatzkräften, dem Besitzer sowie dessen Tochter mit Lebensgefährten in eine günstige Position gedreht.

Schadloser Verlauf

Nach ein paar Minuten Erholung stand die Stute “Beauty” unversehrt wieder auf und konnte auf sicheren Untergrund geführt werden. Auch der hinzugerufene Tierarzt aus Plettenberg bescheinigte Besitzern und Feuerwehr einen schadlosen Verlauf und lobte den erfolgreichen Rettungseinsatz.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here