Der StoppOmat in Rönkhausen ist wieder geöffnet. Foto: Gemeinde Finnentrop

Finnentrop. Den einen oder die andere juckte es schon in den Oberschenkeln und Waden – doch die Wartezeit ist vorbei: Am Donnerstag, 1. April 2021, erwachte der StoppOmat in Finnentrop-Rönkhausen aus dem Winterschlaf. Radfahrer können wieder auf der anspruchsvollen Bergstrecke vom Unter- hinauf zum Oberbecken des Pumpspeicherwerks kräftig in die Pedale treten und ihre Zeit mit anderen virtuell vergleichen.

Auf ausgewiesenen Bergstrecken stellen sich ambitionierte Sportler mithilfe des StoppOmats dem Wettkampf mit der Zeit – gegen andere Radler oder gegen sich selbst. Auch in Finnentrop-Rönkhausen steht seit 2014 ein solches Häuschen, das bislang einzige im Sauerland.

Es erfreut sich großer Beliebtheit, denn unter Rennradfahrern steht der StoppOmat für die Herausforderung schlechthin, um sich mit Gleichgesinnten im Bergzeitfahren zu messen. Doch auch Läufer wagen sich auf die 4,5 Kilometer lange Bergstrecke und laufen die 250 Höhenunterschied gegen die Uhr.

Das deutschlandweit verbreitete System ist so einfach wie bewährt: Am Fuß des Berges zieht der Radler in dem StoppOmat-Starthäuschen ein Ticket und radelt hoch. Oben im Zielhäuschen schiebt er das Ticket dann in einen weiteren Automaten, wodurch seine Zeit gestoppt wird. Die Zeit und der Platz im Ranking werden im Internet veröffentlicht (www.stoppomat.de).

Foto: Gemeinde Finnentrop

Wer mit seinem Rad nicht nur im Wettkampf-Modus durch das Sauerland fahren, sondern auch fantastische Fernblicke entlang der Straßen sehen möchte, kann entlang der Radwege SauerlandRadring, Ruhr-Sieg-Radweg und Lenneroute durch Finnentrop radeln.

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