Unterstützen die verstärkte Schülerbeförderung im Märkischen Kreis (von links): MVG-Aufsichtsratsvorsitzender Karsten Meininghaus, Landtagsabgeordneter Thorsten Schick, Landtagsabgeordnete Angela Freimuth, Landrat Marco Voge, Wolfgang Rothstein, Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der MVG, Markus Bruch, beim Kreis zuständig für die Organisation und Finanzierung des ÖPNV, sowie MVG-Prokurist Stefan Janning. Foto: Mathis Schneider/Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. (pmk) Der Märkische Kreis unterstützt dabei, den Schülerverkehr zu entzerren. In der ersten Dezemberhälfte werden 13 zusätzliche Reisebusse sowie weitere Kleinbusse zur Verfügung stehen. „Ziel ist, das Infektionsrisiko spürbar zu senken“, sagt Landrat Marco Voge.

Der Märkische Kreis hätte sich früh auf den Weg gemacht, den Schülerverkehr – insbesondere in den Stoßzeiten – zu entlasten. Das berichtete Marco Voge während eines Ortstermins beim Omnibusunternehmen Bösert in Altena. Mit dabei: die Landtagsabgeordneten Thorsten Schick (CDU) und Angela Freimuth (FDP), Vertreter der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG) mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Karsten Meininghaus (CDU) und seinem Stellvertreter Wolfgang Rothstein (SPD).

Um dem Problem von vollen Schulbussen entgegenzuwirken, hatte der Kreis nicht nur den Bedarf an zusätzlichen Bussen für die Schülerbeförderung in den Städten und Gemeinden abgefragt, sondern auch die Kapazitäten der Reisebusunternehmen im Kreis. Die Kommunen griffen die Initiative bereitwillig auf.

Landesfördermittel

Darüber hinaus sind die Schulträger auch bei der Beantragung der Landesfördermittel unterstützt worden. Für den verstärkten, in den Linienverkehr integrierten Schülerverkehr, fließen insgesamt 350.000 Euro in den Märkischen Kreis. Markus Bruch, beim Kreis zuständig für die Organisation und Finanzierung des ÖPNV, hat dafür einen Mustervertrag erstellt, den die Kommunen nutzen können. Darüber hinaus steht er den Kommunen als Ansprechpartner bei der Beantragung von Fördergeldern zur Verfügung.

Der Landrat ist zufrieden mit der Herangehensweise: “Gemeinsam mit der MVG, den Schulträgern und den Busunternehmen haben wir eine sehr gute Lösung gefunden. Um den Schulbetrieb zu gewährleisten, ist selbstverständlich auch der Schutz der Kinder und Jugendlichen in den Bussen immens wichtig”, sagt Voge. Die rechtlichen Rahmenbedingungen seien nun erfüllt, um die Reisebusse zur Entlastung des Schülerverkehrs auf die Straße zu bringen.

12 zusätzliche Busse

Im ersten Schritt hatte die Märkische Verkehrsgesellschaft nach den Sommerferien im August in Folge der Corona-Pandemie zusätzliche Linienbusse im Kreis eingesetzt. Mittlerweile sind schultäglich 12 zusätzliche Linienbusse im Kreisgebiet unterwegs.

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