Die "12 Hellweger Cellisten" gastieren am 11. November wieder in der Schalksmühler Kreuzkirche. Foto: Volker Beushausen

Schalksmühle. Der „Celloherbst am Hellweg“ ist nicht nur das größte Musik-Festival im östlichen Ruhrgebiet, sondern auch weltweit das vielseitigste. Am Sonntag, 11. November, 17:00 Uhr, kommen die 12 Hellweger Cellisten wieder mit einem vielversprechenden Programm nach Schalksmühle in die Kreuzkirche Am Mathagen.

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Mit der Passacaglia des deutschen Komponisten Georg Friedrich Händel, der in England lebte, beginnt ein klangvoller Höhenflug, der das Publikum in nur zwei Stunden über den ganzen Kontinent „Europa“ führt.

Barocke Melodien

Es erklingen die barocken Melodien des französischen Meisters Boismortier und den Flamenco Südspaniens lässt das Stück „Asturias“ von Isaac Albeniz mit seinen rasanten Pizzicatti erleben.

Als Kontrast dazu folgt ein Winterabend im Jahr 1876 in der Nähe von Bergen in Norwegen: Edvard Grieg sitzt in seiner Hütte und arbeitet an seiner “Peer Gynt Suite”. Die Tochter des Bergkönigs soll befreit werden, und traumhaft schöne, nordische Klänge erfüllen den Raum.

Klangkunst auf 48 Saiten

Von hier ist es nicht weit zu dem lettischen Komponisten Carl Davidoff. In seinem Stück „Am Springbrunnen“ wird die junge Cellistin Pauline Stephan die Fontäne eines Springbrunnens sprudeln lassen. Dieses Werk ist wahrlich ein Feuerwerk der Klangkunst mit 48 Saiten.

Der Tangokönig Astor Piazzolla hat italienische Wurzeln, er schuf mit seinem Libertango eines seiner berühmtesten Werke und machte den Tango im neuen Gewand unsterblich. Nie zuvor hatte man so tiefe, melancholische und zugleich auch packend emotionale Musik gehört.

Bolero von Maurice Ravel

Von Italien führt die Reise schließlich zurück nach Frankreich, hier schließt sich der Kreis, denn das Hauptwerk der musikalischen Reise durch Europa ist der Bolero von Maurice Ravel, der beim Celloherbst 2016 zum ersten Mal in der Besetzung für 12 Celli gespielt wurde.

Multikulturelles Ensemble

Die 12 Hellweger Cellistinnen und Cellisten sind seit 2004 ein multikulturelles Ensemble, dessen Mitglieder zwar aus unterschiedlichen Ländern kommen, aber zwei Dinge gemeinsam haben: Sie leben entlang des Hellwegs in Duisburg, Essen, Bochum, Dortmund, Witten, Unna und Werl und sie spielen das Cello virtuos in allen Lagen. Gegründet wurde das Ensemble für den ersten „Celloherbst am Hellweg“ im Jahr 2004.

Chance für junge Cello-Sterne

2012 hat Felicitas Stephan die Leitung übernommen und ein neues Konzept entwickelt, das gerade den jungen Cello-Sternen die Möglichkeit gibt, in dieser spannenden Besetzung zusammen mit etablierten Musikern zu spielen.

Die 12 Hellweger Cellisten beim Celloherbst am Hellweg 2018 sind: Felicitas Stephan (D) – Leitung, Karl Figueroa (Chile), Renan Moreira (Brasilien), Margarita Fonotova (Ukraine), Katja Denzler (D), Yujing Li (China), Rafael Guevara (Venezuela), Pauline Stephan (D), Annette Demond (D), Yolanta Delibozova (Bulgarien), Dimitris Karagiannakidis (Griechenland), Thomas Büttner (D)

Eintrittskarten sind erhältlich im Bürgerbüro der Gemeinde Schalksmühle zum Eintrittspreis von 15,– € für Vollzahler und 11,25 € bzw. 7,50 € für Teilzahler, Vorbestellungen sind möglich unter der Telefon-Nummer 02355/84-0.

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