TEILEN
Große Freude bei den Kommunen Oben an der Volme: Ihre Konzeptidee zur Regionale 2025 ist ausgezeichnet. Im Bild: die Bürgermeister und Regionale-Beauftragten der fünf beteiligten Kommunen sowie Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper (v.l.n.r.: Jan Nesselrath, Bürgermeister Meinerzhagen, Thomas Gehring, Stadt Halver, Bürgermeister Uwe Schmalenbach und Lothar Wolf, beide Gemeinde Herscheid, Jörg Schönenberg, Bürgermeister Gemeinde Schalksmühle, Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper, Friedrich Rothaar, Stadt Meinerzhagen, Bürgermeister Frank Emde und Olaf Stelse, beide Stadt Kierspe, Bürgermeister Michael Brosch, Stadt Halver und Frank Adler, Südwestfalen-Beauftragter des Märkischen Kreises).

Meinerzhagen/Volmetal/Herscheid. Die Kommunen Oben an der Volme haben auf dem Weg zur Regionale 2025 einen wichtigen Meilenstein passiert: Heute Nachmittag (10. Dezember) erhielten die Bürgermeister von Meinerzhagen, Kierspe, Halver, Schalksmühle und – als neuem Teilnehmer – Herscheid von Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper die gute Nachricht samt entsprechender Urkunde. Das gemeinsame Konzept „5G*MEINDEN bauen ihr Netz der Zukunft“ hat damit die erste Stufe des Regionale-Qualifizierungsprozesses erfolgreich durchlaufen. Nun kann die detaillierte Aus-arbeitung im Bewerbungsverfahren zur Teilnahme am Strukturförderprogramm Regionale 2025 beginnen.

Durchdachtes Konzept

Einen ersten Stern als Auszeichnung für ein durchdachtes Konzept: Mit ihren Projektideen konnten die fünf Kommunen den Regionale-Ausschuss überzeugen. Sie wollen das Zusammenwachsen der Region Oben an der Volme unter der Maßgabe „digital – nachhaltig – au-thentisch“ weiter voranbringen. Dabei sollen sämtliche Lebensbereiche miteinander vernetzt werden. Die Projektidee überzeugt vor allem durch ihre nachhaltige Wirkung, die umfassende Berücksichtigung digitaler Komponenten, ihre breite Aufstellung und hohe Akzeptanz sowie die Qualität der skizzierten Maßnahmenpakete.

Aktive Einbindung ein Pluspunkt

Auch die aktive Einbindung der Menschen vor Ort bei der Ideenentwicklung war ein besonderer Pluspunkt in der Wertung des Gremiums: In den fünf Kommunen hatte es im Jahresverlauf mit der „abgefahrenen Ideenwerkstatt“ und verschiedenen Folgeaktionen einen umfangreichen Beteiligungsprozess gegeben.



Anzeige | Eigene Anzeige schalten



Zwei Sterne fehlen noch

Im nächsten Schritt werden nun die einzelnen Maßnahmen, wieder gemeinsam mit
der Bevölkerung, weiter ausgearbeitet, so dass ein realisierungsfähiges Konzept
entsteht. Verläuft auch diese zweite Stufe erfolgreich, erhalten die Kommunen
Oben an der Volme einen weiteren Stern und damit Zugang zu den konkreten Förderprogrammen des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ein Stern für auch Meinerzhagen: Bürgermeister Jan Nesselrath und Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper bei der Übergabe der Auszeichnung.

Den dritten und letzten Stern vergibt das Entscheidungsgremium als Ausdruck dafür, dass das Projekt sämtlichen Anforderungen entspricht, die Fördergelder gesichert sind und die Umsetzung beginnen kann.

Auftrieb erlebt

„Wir konnten bereits ganz konkret erleben, welchen Auftrieb unsere Stadt und die gesamte Region durch die Regionale 2013 erhalten haben“, freut sich Bürgermeister Jan Nesselrath über das erfolgreiche Abschneiden des Regionale-Teams Oben an der Volme. „Auf diesen tollen Erfahrungen und Erfolgen können wir nun aufbauen und
gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Region weiter zusammenwächst und sich stark für die Zukunft aufstellt.“

Nachhaltiger Tourismus

Als Handlungsfelder hatten die Kommunen Oben an der Volme die Bereiche „grünes Netz“, „Netz der Mobilität“, „Netz der Angebote und Aktivitäten“ sowie „Netz der Beziehungen“ identifiziert und für diese Maßnahmen und Leuchtturmprojekte definiert. Auch in Meinerzhagen sollen zwei solcher Leuchtturmprojekte umgesetzt werden: Mit dem „Social- und Science College“ soll in enger Zusammenarbeit zwischen Stadt, Wirtschaft, Schulen und weiteren Einrichtungen ein außerschulisches Bildungszentrum entstehen, in dem die Kompetenzen aus allen Bereichen gebündelt werden und sich ganz neue Möglichkeiten des Lernens eröffnen. Das „Wander- und Naturerlebniszentrum Nordhelle“ ist eine weitere Idee: Meinerzhagen und Herscheid möchten demnach ein multimediagestütztes Zentrum für Umweltbildung und nachhaltigen Tourismus errichten, das Naturbildung, Erholung und konkretes Erleben der Natur miteinander verbindet.

Wir brauchen Dich, um die Zukunft von TACH! zu sichern. Bitte mach mit! Unterstütze uns auf Steady

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here