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Foto: Komplett-Magazin


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Plettenberg. Die Stadt Plettenberg hat gute Chancen, Mittel aus dem Förderprogramm “Regio.NRW” für die Entwicklung des Dura-Firmengeländes nach der Standortschließung des Unternehmens zu erhalten. Das geht aus einer Pressemitteilung des CDU-Landtagsabgeordneten Marco Voge hervor. In der ersten Runde des Förderaufrufes „Regio.NRW – Wirtschaftsflächen“ habe ein Gutachtergremium das Konzept zur Nachnutzung der Dura-Flächen zur Förderung empfohlen, berichtet Marco Voge.

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Staatssekretär Christoph Dammermann (FDP), Bürgermeister Ulrich Schulte, Fachbereichsleiter für Planung Hartmut Engelkemeier und MdL Marco Voge (CDU, von links) sprachen im Juli 2018 über die Zukunft des Dura-Geländes in Plettenberg. Foto: Robin Vorsmann

Nachdem Bürgermeister Ulrich Schulte und Stadtplaner Hartmut Engelkemeier am 12. Juli des vergangenen Jahres in Düsseldorf auf Initiative Marco Voges mit dem Wirtschaftsstaatssekretär Dammermann zusammengekommen waren, bewarb sich die Stadt auf das Förderprogramm „Regio.NRW“. Insgesamt fördern die Landesregierung und die EU die Entwicklung neuer Wirtschaftsflächen in Nordrhein-Westfalen mit mehr als 18 Millionen Euro. Die Durchführung eines Förderaufrufs für die landesweite Entwicklung von Wirtschaftsflächen ist in Deutschland bislang einmalig.

“Innovationsschmiede Oestertal”

„Es freut mich ganz besonders, dass Plettenberg eines von nur zehn Projekten in ganz NRW ist, dass zur Förderung empfohlen wurde und wir dabei vermitteln konnten”, erklärt Marco Voge in seiner Pressemitteilung. “Die Bewerbung wurde rechtzeitig eingereicht und die gute Zusammenarbeit mit der Stadt hat sich gelohnt.”



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Es sei wichtig für die Stadt, dass die Flächen auch zukünftig innovativ und nachhaltig genutzt werden. Die kreative Projektskizze „Innovationsschmiede Oestertal“, die im Rathaus in Plettenberg erarbeitet wurde, habe das Gutachtergremium überzeugt. “Es geht dabei um die Erarbeitung eines Masterplans zur Nachfolgenutzung des ehemaligen Standorts des Dura-Werks. Jetzt ist der Weg frei, damit die entsprechenden Anträge im Rahmen des Förderverfahrens bei der Bezirksregierung gestellt werden können.”

Marco Voge: “Damit wird konkret die heimische Wirtschaft gestärkt”

Neben den Perspektiven für die Dura-Mitarbeiter sei dieser Baustein besonders wichtig dafür, dass die Stadt weiter Gewerbeflächen entwickeln kann. Mit dem Projektaufruf Regio.NRW sollen Wirtschaftsflächen mit einer hohen Standortqualität für die Ansiedlung von Unternehmen erschlossen werden. Damit erfahre die Stadt bei der Planung und Nachnutzung der Flächen für ihre Standortpolitik Unterstützung durch das Land. “Für Plettenberg ist das ein wichtiger Hebel und eine gute Chance, um neue und innovative Unternehmen für die Ansiedlung zu gewinnen. Damit wird konkret die heimische Wirtschaft gestärkt.“

Hintergrund

Der Projektaufruf „Regio.NRW – Wirtschaftsflächen“ wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Im Zeitraum bis 2020 stehen Nordrhein-Westfalen insgesamt rund 1,2 Milliarden Euro EU-Mittel zur Verfügung, um Wachstum und Beschäftigung zu unterstützen.

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