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Arnsberg/Märkischer Kreis. (ots) Die Polizei hat in Arnsberg drei Männer und eine Frau  festgenommen, die im Verdacht stehen, mehrere Raubüberfälle auf Supermärkte auch im MK verübt zu haben. Dazu haben die Staatsanwaltschaft Hagen sowie die Kreispolizeibehörden Hochsauerlandkreis und Märkischer Kreis eine gemeinsame Presseerklärung herausgegeben.

Raubüberfall in Arnsberg

Am Donnerstagabend (6. Mai) um 20.25 Uhr betraten zwei Männer einen Discounter an der Kreuzstraße in Arnsberg. Sie stellten sich zunächst in die Warteschlange einer Kasse und erweckten den Anschein, Waren kaufen zu wollen. Kurz darauf bedrohten sie die Kassiererin mit einer Schusswaffe und forderten die Herausgabe von Bargeld. Die Tatverdächtigen flüchteten darauf mit ihrer Beute aus dem Geschäft. Zeugen riefen die Polizei.

Schusswaffe und Beute im Auto

Die Polizei leitete direkt eine Fahndung nach den Tätern ein. Hierbei bemerkten Zivilkräfte der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis einen verdächtigen PKW im Grenzbereich zum Märkischen Kreis in Sundern-Hövel. Im Fahrzeug befanden sich vier Personen. Auf zwei Insassen passte die Beschreibung der mutmaßlichen Täter. Bei der Durchsuchung des Autos fanden die Beamten eine Schusswaffe sowie die mutmaßliche Beute. Die Polizei nahm die vier Insassen vorläufig fest. Die Waffe, das Geld sowie das Fahrzeug wurden sichergestellt.

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Verdächtige aus Werdohl und Neuenrade

Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen Mann und eine Frau aus Neuenrade (19 und 30) sowie zwei Männer aus Werdohl (25). Sie stehen im Verdacht, für eine Serie von Raubüberfällen im Märkischen Kreis verantwortlich zu sein. Konkrete Zusammenhänge und Tatabläufe werden gegenwärtig geprüft. Die Ermittlungen werden durch die Staatsanwaltschaft Hagen und eine Ermittlungskommission der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis geführt.

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