Das Fahndungsfoto stammt aus der Überwachungsanlage des Getränkemarktes in Neuenrade, der am 21. April überfallen wurde.

Herscheid/Meinerzhagen. (ots/di) Am Montagabend (3. Mai) kam es erneut zu zwei Raub-Überfällen auf Supermärkte im Kreisgebiet. Die Polizei geht davon aus, dass diese Taten mit den Überfällen vom 21.4. (Neuenrade), 22.4. (Menden) sowie vom 27.4. (Balve und Werdohl) zusammenhängen.

Um 21.10 Uhr betrat ein männlicher Täter einen Supermarkt an der Hohlen Straße in Herscheid. Er legte zunächst Waren auf das Kassenband. Dann zog er unvermittelt eine Schusswaffe und forderte vom Kassierer Bargeld. Als sein Opfer nicht sofort reagierte, schlug ihm der Täter mit der Faust ins Gesicht. Es kam zu einer Rangelei, in deren Verlauf der Mann dem Kassierer mit dem Griff der Waffe auf den Kopf schlug.

Der Unbekannte flüchtete daraufhin ohne Beute. Gemeinsam mit einer weiteren Person, die vor dem Geschäft Schmiere gestanden hatte, lief er die Hohle Straße hinauf in Richtung Schützenplatz. Der Kassierer musste mit leichten Verletzungen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Täterbeschreibung: Männlich, etwa 25 – 35 Jahre, circa 180 – 190 cm groß, normale bis sportliche Statur, braune Augen, schwarze Base-Cap, hellblaue OP-Maske, schwarze Sweatshirt-Jacke, sprach Hochdeutsch. Der Mittäter sei ebenfalls männlich und etwa einen Kopf kleiner gewesen.

Nur 40 Minuten später, um 21.50 Uhr, betrat mutmaßlich derselbe Täter einen Supermarkt an der Immecker Straße in Meinerzhagen. Er bedrohte die Kassiererin mit einer Schusswaffe und forderte Bargeld. Als es der Dame nicht gelang, die Kasse zu öffnen, lief der Täter unverrichteter Dinge aus dem Geschäft. Gemeinsam mit einer weiteren Person, die wiederum vor dem Eingang gestanden hatte, lief er über die Immecker Straße in Richtung Weidenstraße.

Täterbeschreibung: Männlich, etwa 25 Jahre alt, 170 cm – 180 cm groß, schlank/normal gebaut, Kapuzenpullover, helle Hose, schwarze Gesichtsmaske, akzentfreies Deutsch. Der Mittäter sei etwas kleiner und dunkel gekleidet gewesen. Er trug eine weiße FFP2-Maske.

Die Polizei zog in beiden Fällen innerhalb kürzester Zeit Einsatzkräfte aus dem gesamten Kreisgebiet zusammen. Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen blieben die Täter am Abend verschwunden.

Wie auch schon in den ersten Fällen, sicherten Polizeibeamte Spuren an den Tatorten. Zeugen, die Angaben zu den Überfällen oder zur Identität der Täter machen können, werden gebeten, sich zu melden. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

Unter folgendem Link hat die Polizei Hinweise zum richtigen Verhalten bei Raubüberfällen veröffentlicht: https://maerkischer-kreis.polizei.nrw/artikel/praeventionstipps-bei-raubueberfaellen.

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