Es wird keinen Anbau für das Seniorenzentrum am Krankenhaus geben. Foto: Bernhard Schlütter

Plettenberg. Die Geschäftsführung des Radprax-Krankenhauses Plettenberg hat die geplante Erweiterung des zugehörigen Seniorenzentrums erst einmal auf Eis gelegt. Fest steht laut Geschäftsführerin Barbara Teichmann, dass der umfangreiche Anbau auf einer Teilfläche des Krankenhausparks nicht verwirklicht wird.

„Unserer Ansicht nach macht so ein Betonklotz auch wirtschaftlich keinen Sinn“, so Barbara Teichmann. Statt der noch von der Geschäftsführung unter Trägerschaft der Stadt Plettenberg geplanten Vergrößerung von jetzt 48 auf 80 vollstationäre Plätze, favorisiert die Radprax-Geschäftsführerin 60 vollstationäre Plätze und darüber hinaus den Ausbau alternativer Wohnformen für ältere Menschen. Diese Erweiterungen sollen im Rahmen der vorhandenen räumlichen Möglichkeiten und nicht vor dem Jahr 2021 erfolgen.

Neue OP-Säle werden ab Mitte 2019 gebaut

Vorrang haben andere Investitionen. So wird im ersten Quartal 2019 für 350.000 Euro ein komplett neuer Eingangsbereich geschaffen und für rund 50.000 Euro WLAN eingerichtet. Die Planung für die neuen OP-Säle hat bereits begonnen. Sie sollen ab Mitte 2019 gebaut werden. Dafür investiert die Radprax-Gruppe rund zwei Millionen Euro.

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In diesem Jahr hat Radprax ebenfalls schon an die zwei Millionen Euro in Plettenberg investiert. Nach der Neuanschaffung von neuen Betten sowie einem mobilen Röntgengerät (700.000 Euro) wurde auch das MRT aufgerüstet und ein neues CT angeschafft (rund eine Million Euro).

Geschäftsführerin Barbara Teichmann (Mitte) führte der FDP-Landtagsabgeordneten Susanne Schneider bei deren Besuch den neuen Comutertomographen im Radprax-Krankenhaus Plettenberg vor. Foto: Bernhard Schlütter

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