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Die vier Racer und die Crew sind guter Dinge. Foto: RAAM-Team


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Plettenberg/Herscheid/Meinerzhagen. Das RAAM-Team ist gut in den USA angekommen. Markus Gärtner, Julian Becker, Sven Dunker und Miki Milivoje Nilovic und das elfköpfige Begleitteam sind bester Stimmung. Alle fiebern dem Start zum härtesten Radrennen der Welt entgegen. Die Starter aus dem Märkischen Kreis gehen am 15. Juni um 12 Uhr auf die 4812 Kilometer lange Strecke von Oceanside in Kalifornien nach Annapolis an der amerikanischen Ostküste.

Gute Laune im Flieger. Foto: RAAM-Team

Hier einige Auszüge aus dem Logbuch des Teams:

Der gestrige Anreisetag (10. Juni) hätte eigentlich nicht besser verlaufen können. Bis ins kleinste Detail gut organisiert lief alles wie am Schnürchen! Vielen Dank an „KATTWINKEL Reisen“ für pünktlichen und großzügigen Flughafentransfer.



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Landung in LA 13:30 Uhr (PDT) und übliche langwierige Sicherheitskontrollen. Das Gepäck war ebenso rasch wieder mit uns und nix wie raus.

Lutz, der vor gut zwei Wochen unser Wohnmobil in Washington DC abgeholt und während seines Urlaubes nach LA gefahren hatte, begrüßte uns direkt vorm Terminal und sorgte für eine reibungslose Übergabe des Gefährts an unsere Crew.

Die erste Probefahrt

Der Abend bestand aus Hausübernahme, Bezug der Zimmer, Einkauf und einem schnellen Diner zur bereits fortgeschrittenen Stunde.

Heute (11. Juni) stand der Besuch im Race-Büro mit der Abholung der Unterlagen, der Aufkleber und sonstigen Unterlagen an. Wir haben uns um 12 Uhr die Starts der RAW- Race Across the West sowie der Einzelstarter vom RAAM angeschaut. Ein Besuch auf dem Pier in diesem diesigen Oceanside musste natürlich auch sein. Heute Nachmittag haben wir die Räder zusammengebaut und eine schöne Probefahrt gemacht.

Start zur ersten Probefahrt. Foto: RAAM-Team

Der zweite Tag in den Staaten endete für die  meisten von uns auf der großzügigen Veranda unseres Farmhouse für den einen oder andere Betreuer mit einem Gläschen erlesenen kalifornischen Rotweins.

Pflichtermin im Startbüro

Das gesamte Team brach nach einem gemeinsamen Frühstück in großer Tafelrunde am dritten Tag zu seinem ersten Pflichttermin nach Oceanside auf. Wie es bei Sportevents üblich ist, ging es ins Startbüro. „Guten Tag …. wir sind das deutsche Team mit der Nummer T407 …, w i r sind da!“ Startunterlagen und Aufkleber, Nummern für Cars & Bikes sind die Ausbeute …, auch ein prall gefüllter Ordner mit diversen, von uns zuvor unterschriebenen Dokumenten, hatte Crew-Chef Frank Lachnitt unterm Arm. Teilweise wurden sie schon abgestempelt. Auch die anstehenden Termine bringen uns Stempel ein, bis für komplette Liste abgehakt ist, erst dann gibt es das „GO“ zum RAAM-Start. „you are well prepared“ … hieß es von den officials …- Ja, das sind wir!

Fußbad im Pazifik

Es gibt jede Menge zu tun. Foto: RAAM-Team

Ein Fußbad im Pazifik, während wir auf den offiziellen Start zum RAW (Race across West), der kleinen Schwester des RAAM warteten, bevor dieses mit den vier Tage früher startenden Soloteilnehmern begann.

Nationalhymne (natürlich live gesungen) Gänsehaut und ein Vorgeschmack auf Samstag.

Der Rest des Tages bedeute Orga! Material einkaufen (Kühlboxen, Module,  viel Kram für die Autos, … das wichtigste … einen Bikehalter für unser Wohnmobil, ohne den es nicht losgehen kann.

Eine erste Radrunde für unsere Fahrer bildete den aktiven Abschluss des zweiten Tages, nachdem die Jungs alle wohlbehaltenen acht Räder aus den Kartons genommen und aufgebaut hatten.

Routebook-Studium Meile für Meile

Heute werden die Autos hergerichtet und die dicken Routebooks intensiv studiert und Meile für Meile besprochen. Sven Dunker wird uns dazu eine große Hilfe sein.

Wir schreiben den 13. Juni 2019. Noch zwei Tage bis zum großen Rennen. Der Mittwoch stand für die meisten Crew-Mitglieder und Fahrer im Zeichen des Kraftauftankens Dennoch galt „erst die Arbeit, und dann die Erholung.

Die Autos wurden hergerichtet. Funk, PA Anlage montieren, Navi einrichten und Sponsoren ins rechte Licht setzen, das waren der Arbeitsaufträge von Lars, Susanne, Julian, Jannik, Axel, Jana und „Kontrolletti“ Frank Lachnitt.

Das komplette RAAM-Team. Foto: RAAM-Team

Die restlichen Racer bestückten ihre Rennmaschinen mit reflektierenden Strips für mehr Sicherheit im Rennen. Alles geschieht nach strengsten Vorgaben der RAAM-Regeln.

Ehrfurcht vor dem Rennen

Am späten Vormittag verließ eine Gruppe das HQ und fuhr an den Pazifik, während sich die anderen mit dem Pool zufriedengaben. Spaß ohne Ende und kühle Getränke (ohne Alkohol) waren unsere ganztägigen Begleiter. Ein Ausritt mit dem Bike stand am späten Nachmittag noch auf der Agenda – man gewöhnt sich nur langsam an die klimatischen Bedingungen und sieht ehrfürchtig dem Rennen entgegen.

Jannik Fischbach ist der Mann hinter der Kamera. Foto: RAAM-Team

Der obligatorische Einkauf durfte natürlich auch nicht fehlen. Küchenchef Volker und Medienassistent Axel sorgten für ein reichhaltiges BBQ am Abend – er klang friedlich und vielen schönen Gesprächen im Lager, Whirlpool und Veranda aus.

 

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