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Kirchhundems Bürgermeister Andreas Reinéry bezeichnet den Erwerb der Dura-Immobilie durch R.B. Makler (links Geschäftsführer Ralf Beßler) als außerordentlichen Glücksfall. Foto: R.B. Makler

Plettenberg/Kirchhundem. Die R.B. Makler GmbH hat das Grundstück und die Gebäude der ehemaligen Firma Dura in Selbecke erworben und beginnt mit der Vermarktung. Der geschäftsführende Gesellschafter Ralf Beßler präsentierte das Objekt am vergangenen Donnerstag (13. August) im Beisein der Bürgermeister Andreas Reinéry (Kirchhundem) und Ulrich Schulte (Plettenberg) sowie von Medienvertretern.

Der Spezialist für Immobilien und Objektentwicklungen mit 27-jähriger Erfahrung kaufte die 9497 Quadratmeter überbaute Fläche und die 29.288 Quadratmeter Grundstücke im Juni dieses Jahres. Ralf Beßler berichtete, dass er sich zunächst für das Dura-Gelände in Plettenberg interessiert habe. Seine guten Verbindungen in die Gemeinde Kirchhundem, der exellente Bauzustand des 1968 erbauten Gebäudes und die positiven Ergebnisse der Bodenuntersuchung hätten ihn ermutigt, die Gewerbefläche in Selbecke zu erwerben.

Der Plettenberger Bürgermeister Ulrich Schulte besichtigte die Gebäude auf dem ehemaligen Dura-Gelände in Selbecke. Foto: R.B. Makler

Bis zu vier Käufer kann Ralf Beßler sich vorstellen, aber auch Vermietungen von Teilflächen. Den Verkaufspreis von knapp 200 Euro pro Quadratmeter und den Vermietungspreis von zwei bis fünf Euro/qm bezeichnet er als Schnäppchen. „Wir wollen Interessenten aus der Region finden, die sich auf dieser Gewerbefläche niederlassen“, erklärte der Objektentwickler.

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“Außerordentlicher Glücksfall”

Andreas Reinéry bezeichnete das Engagement der R.B. Makler GmbH in Selbecke als außerordentlichen Glücksfall. Er geht davon aus, dass es einige Zeit dauern wird, bis das Objekt komplett vermarktet ist. Allerdings habe die Gemeinde Kirchhundem zurzeit keine weiteren Möglichkeiten zur Ausweisung von Gewerbeflächen und es lägen zahlreiche Anfragen vor.

Laut Bericht des Onlineportals Lokalplus erschien Plettenbergs Bürgermeister Ulrich Schulte leicht verspätet zum Termin. Er scherzte, dass seine Verspätung Symbolcharakter habe, da man beim Dura-Werk in Plettenberg verkaufstechnisch noch nicht so weit sei. Die Bausubstanz sei allerdings auch wesentlich schlechter und die Fläche deutlich größer.

Foto: R.B. Makler

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