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Foto: Pressestelle Feuerwehr Plettenberg


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Plettenberg. (ots) Nachdem der letzte Brandeinsatz schon über zwei Wochen zurücklag, musste die Plettenberger Feuerwehr am gestrigen Donnerstag, 28. Mai 2020, gleich zweimal innerhalb einer Stunde zu Feuermeldungen ausrücken.

Gegen 17.30 Uhr meldeten Bewohner eines Mehrfamilienhauses im Wohngebiet Eschen einen piependen Heimrauchmelder sowie kräftig wahrnehmbaren Brandgeruch. Die hauptamtliche Wache und der Löschzug 3, bestehend aus den Löschgruppen Eiringhausen, Ohle und Selscheid, wurden mit dem Stichwort “F1-Rauchentwicklung aus dem Gebäude” zur Straße Unterm Saley alarmiert.

Vorbildlich machten sich Anrufer und Bewohner an der Straße den anrückenden Kräften bemerkbar und schilderten dem Einsatzleiter die Situation vor Ort. Dieser entschloss sich für einen Zugang durch die Wohnungstür, die durch die Feuerwehr schnell gewaltfrei geöffnet werden konnte. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz betrat die verrauchte Wohnung und fand auf dem Herd einen Topf mit Würstchen vor. Das angebrannte Essen inklusive Topf wurde ins Freie gebracht; Lüftungsmaßnahmen wurden mit einem Hochleistungslüfter durchgeführt. Die Feuerwehr meldete der Kreisleistelle gegen 17.50 Uhr das Einsatzende und verließ die Einsatzstelle.



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Mann und Kind erleiden Verbrennungen

Keine zehn Minuten später kam ein erneuter Alarm für die Brandschutz- und Rettungsdienstbesatzung der Plettenberger Feuerwehr. “Brand am Gebäude, brennt Gasgrill”, so lautete die erste Meldung der Leitstelle. Diese alarmierte die Einheiten Stadtmitte, Ohle und Selscheid sowie die hauptamtliche Wache in den Ortsteil Eiringhausen. Da die Straße “Im Bogen” nicht durchgängig befahren werden kann und der Feuerwehr keine Hausnummer bekannt war, wurde die erste Erkundung zu Fuß durchgeführt.

Mit der Wärmebildkamera kontrollierte die Feuerwehr den ausgebrannten Grill. Foto: Pressestelle Feuerwehr Plettenberg

Im hinteren Bereich eines Grundstückes fanden die Feuerwehrleute dann den Grill vor, der nicht mehr in Flammen stand, aber völlig zerstört war. Der Hausbewohner schilderte, dass er den Gasgrill in Betrieb genommen habe. Dann habe er ein lautes Zischen wahrgenommen und der Grill sei auch schon in Flammen gestanden. Aufgrund der Verbrennungen des Mannes und die des in der Nähe befindlichen Kindes wurde ein weiterer Rettungswagen angefordert. Durch die Feuerwehr wurde die Gasflasche kontrolliert und gekühlt, da man nicht sicherstellen konnte, ob diese durch das Brandereignis vollständig entleert worden war. Nach einer Stunde rückten die Kräfte wieder in ihre Standorte ein.

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