Für das Projekt "Voll verstrahlt" hat das Wunderkammer-Team einen prominenten Platz im Stern-Center erhalten. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Die Wunderkammer der Zukunft hat jetzt eine Filiale im Stern-Center Lüdenscheid. Auf einer großen Videowall in einem ehemaligen Friseurladen im 1. Geschoss des Einkaufzentrum zeigt die Wunderkammer erste Ergebnisse des Projekts „Voll verstrahlt“. Dazu kommt der beeindruckende Trailer, mit dem die Oberhausener Gasometer GmbH für ihre aktuelle Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ wirbt.

Einfluss des Menschen auf die Umwelt

Beide Filme passen sehr gut zusammen. Die 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekts „Voll verstrahlt“ befassen sich ebenso mit dem Einfluss des Menschen auf seine Umwelt wie die große Ausstellung in Oberhausen.

Foto: Wolfgang Teipel

Die Schülerinnen und Schüler der Städtischen Adolf-Reichwein Gesamtschule haben unter anderem Videos vom außergewöhnlichen Flutereignis Mitte Juli aufgenommen und sie mit schnellen Schnitten drastisch in Szene gesetzt.

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Knallige Farben und präzise Wiedergabe

Tom Groll und Ulrike Tütemann, die das vom Land geförderte Projekt leiten, sind begeistert. Zum einen von den knalligen Farben und der präzisen Wiedergabe auf der großen Videowall. Zum anderen von der Zusammenarbeit mit dem Stern-Center. „Einfach großartig“, sagte Tom Groll am Donnerstag vor der Vorstellung der Wunderkammer-Filiale. Center-Manager Daniel Dalsasso hat der Wunderkammer einen prominenten Platz aufgeräumt. Wer die Rolltreppe vom Eingang Wilhelmstraße nimmt, steuert direkt auf den Wunderkammer-Ableger zu.

Tausende werden die Bilder sehen

Bis Ende des Jahres werden Tausende die Bilder sehen. „Das Stern-Center ist ein hochfrequentiertes Einkaufszentrum“, sagt Daniel Dalsasso. Im Schnitt passierten täglich rund 25.000 Menschen die Ladenstraßen.

Daniel Dalsasso (rechts, mit Ulrike Tütemann und Tom Groll) findet es wichtig mit Lüdenscheider Einrichtungen wie dem Museum zu kooperieren. Foto: Wolfgang Teipel

Dalsasso findet es wichtig, mit den „großen Playern“ in der Stadt zu kooperieren. „Ich mag die Zusammenarbeit mit den Lüdenscheidern“, betonte er. Außerdem wolle das Stern-Center seinen Besuchern mehr bieten als das reine Einkaufserlebnis.

„dive in – Förderung für digitale Interaktion“

Mit der Außenstelle im Stern-Center setzt die Wunderkammer die Ziele des Landesprogramms „dive in – Förderung für digitale Interaktion“ 1:1 um. „Wir wirken im und außerhalb des Museums und setzen dazu digitale Tools ein“, betonten Ulrike Tütemann und Tom Groll.

Am Freitagabend sind die Clips der Projektgruppe „Voll verstrahlt“ Bestandteil einen großen Kunstabends im Museum.

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