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„Mit dem Elterntaxi ist jetzt Schluss - ab heute fahren wir im Bus!“, heißt das Motto der Bus-Schule. Die Projekttage des Arbeitskreises Verkehrssicherheit finden dieses Jahr an Grundschulen in Werdohl statt. Foto: MVG/Märkischer Kreis


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Werdohl. (pmk) “Mit dem Elterntaxi ist jetzt Schluss – ab heute fahren wir im Bus!” Nach erfolgreichem Auftakt im letzten Jahr in Menden, finden unter diesem Motto die Projekttage der Bus-Schule dieses Jahr in Werdohl statt.

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Am 21. Mai an der Martin-Luther-Schule und am 23. Mai an der Gemeinschaftsgrundschule mit Standorten Königsburg und Kleinhammer dreht sich alles um das Thema “Sicherheit im Straßenverkehr”. Die Veranstaltung soll Kindern Mut machen, ihren Schulweg eigenverantwortlich mit anderen Kindern im Bus zu meistern. Wichtig ist auch, die Eltern zu überzeugen, dass ihre Kinder dafür selbstständig genug sind.

“In den letzten Jahren hat sich, insbesondere an den Grundschulen, das Thema Elterntaxi zu einem Problem entwickelt”, weiß Diana Czech vom Märkischen Kreis. Sie ist Geschäftsführerin des Arbeitskreises Verkehrssicherheit, der aus Vertretern der drei Verkehrswachten im Märkischen Kreis (Iserlohn, Lenne-Volme und Lüdenscheid), Vertretern der Polizei und des Märkischen Kreises besteht und das Projekt ins Leben gerufen hat.



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Durch das Zusammenlegen von Grundschulstandorten müssen viele Kinder inzwischen einen Schulweg zurücklegen, der zu Fuß nicht zumutbar ist. Gepaart mit der Sorge, ihrem Kind könne auf dem Schulweg etwas zustoßen, bringen Eltern ihre Kinder sicherheitshalber selbst mit dem Auto – am liebsten “bis ins Klassenzimmer”.

Das Sicherheitsgefühl der Eltern wird so zwar zunächst befriedigt; allerdings nehmen sie damit den Kindern die Möglichkeit, die eigenverantwortliche Teilnahme am Straßenverkehr zu erlernen. Schlimmer noch, den Kindern wird vermittelt “Du kannst das nicht alleine”.

“Hinzu kommt, dass die Elterntaxis in den Morgenstunden die Zufahrtswege zu den Schulen verstopfen und so das Fortkommen für Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer erschweren, wenn nicht sogar gefährden”, meint Czech.

Dieser Entwicklung soll mit der Bus-Schule entgegengewirkt werden, bei der die MVG eine entscheidende Rolle übernimmt. Im Rahmen der Veranstaltung werden Gefahrenstellen an der Haltestelle und am Bus demonstriert sowie Sicherheitseinrichtungen erläutert. So werden zum Beispiel der “tote Winkel” oder das richtige Verhalten während eines Bremsmanövers erklärt.

Unterstützt wird dieser Tag von der Verkehrswacht Lenne-Volme mit Verkehrssinntrainer und Sehtest sowie den Bezirksbeamten der Polizei, die eine Anhalteaktion durchführen werden.

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