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Die Delegation aus Taganrog mit Gastgeber vor dem Panorama der Burg Altena. Foto: privat

Lüdenscheid/Märkischer Kreis. Der Forschungsaustausch zwischen der Chechov-Universität in Taganrog und der Friedensgruppe hat am Donnerstag mit einem beeindruckenden Besuch des Kreisarchivs in Altena begonnen.

Dort erhielten die Studenten und Professoren umfangreiches Zahlenmaterial über die Verschleppung von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern aus Russland. Es waren meistens Frauen. Von vielen tausend russischen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter im Kreisgebiet  kamen ca. 150 aus Taganrog.

Die Delegation im Lesesaal des Kreisarchives mit Kreisarchivar Ulrich Biroth. Foto: privat

Mit der Partnerstadt Lüdenscheid verbindet Taganrog das Interesse, die Schicksale zu erforschen und in einer russisch-deutschen Ausstellung zu zeigen. Dank der Forschungsarbeiten des Kreisarchivars Ulrich Biroth konnten zahlreiche Informationen, alte Fotos und Dokumente vorgelegt und der Austausch für die Erstellung der Ausstellung begonnen werden.



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Die Delegation im Lesesaal des Kreisarchives mit Kreisarchivar Ulrich Biroth und Gastgeber. Foto: privat

Der Besuch der Burg Altena und viele Gespräche schlossen den ersten arbeitsreichen und produktiven Tag des Forschungsbesuch ab.

Die Teilnehmer des Projekt sind noch bis zum 28. Mai vor Ort. Sie besuchen verschiedene Archive und Institutionen. Mehr dazu https://guten-tach.de/gemeinsames-forschungsprojekt-zum-thema-zwangsarbeit-mit-partnerstadt-taganrog/

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