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Die Freizeitschwerpunkt Glörtalsperre GmbH plant die Wiedereröffnung des Hauses Glörtal für Mai 2020. Collage: Wolfgang Teipel

Schalksmühle/Hagen. Die Glörtalsperre ist ein beliebtes und bekanntes Ausflugs-, Erholungs- und Wandergebiet. Sie bleibt aber bislang in der touristischen Entwicklung hinter ihren Möglichkeiten zurück. Das soll sich mit dem Projekt „Glör 365“ ändern. Wichtige Schritte sind bereits erfolgt. Die Sanierung der Staumauer ist abgeschlossen. Das Gelände rund um das Haus Glörtal wird zurzeit aufbereitet. Das Haus selbst soll im Mai dieses Jahres unter neuer Leitung wiedereröffnet werden. Das machen Mittel aus dem LEADER-Förderprogramm, dem Programm VITAL-Region Ennepe.Zukunft, der Freizeitschwerpunkt Glörtalsperre GmbH (FSG) und des Regionalverbandes Ruhr möglich.

Es ist ein ehrgeiziges Projekt, das sich die LEADER-Region „Oben an der Volme“, die Stadt Breckerfeld und die FSG vorgenommen haben.

Kurzreiseziel fürs ganze Jahr

Die idyllische Talsperre und ihr Umfeld sollen maßvoll und schonend aufgewertet werden. Die Idee dahinter: Die Talsperre und die umliegenden Landschaftsräume sollen sich stärker als bisher zu einem Tagesausflugs- und Kurzreiseziel über den gesamten Jahresverlauf entwickeln. Neben dem Themen Natur und Freizeit sollen aufgrund der Kultur- und Industriegeschichte (Frühindustrialisierung) auch thematische Brückenschläge zum Thema »Industriekultur« gezielt genutzt bzw. in Wert gesetzt werden.



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Wie das geschehen soll, stellten Vertreter der Kooperationspartner kürzlich in einem Pressegespräch vor. Ein wesentlicher Punkt ist die Wiedereröffnung des Haus Glörtal.

Anbau und weitere Terrasse

Die Wiedereröffnung soll unter neuer Leitung im Mai erfolgen. Hinzu kommt: Das Haus Glörtal, das vom Regionalverband Ruhr auf die Freizeitgesellschaft übertragen wird, wird in Richtung Grillstation um einen 12,50 mal 12,50 Meter großen Anbau für 60 bis 80 Personen erweitert. Die Kosten, rund 340.000 Euro, übernimmt der Regionalverband Ruhr.  Auch eine weitere Terrasse mit Blick auf den See wird gebaut. Die Genehmigung des Kreises soll im Herbst dieses Jahres vorliegen, die Arbeiten dann schnell starten.

„Die Erweiterung hat den Vorteil, dass das Restaurant bei Veranstaltungen und Feiern nicht mehr geschlossen werden muss“, sagt Hans-Ulrich Wehmann, Geschäftsführer der Freizeitschwerpunkt Glörtalsperre GmbH. „Zuletzt ist es immer wieder vorgekommen, dass Besucher plötzlich vor verschlossener Tür standen.“

Ladestation für E-Bikes

Die Böschung zum Haus Glörtal wird neugestaltet. „Da ist über Jahrzehnte hinweg nichts gemacht worden“, so Wehmann. Jetzt werden auch neue Treppen gebaut, über die man vom Bikerparkplatz auf kurzem Wege das Restaurant oberhalb erreichen kann. Dazu werden mehr Parkplätze für Motorräder geschaffen. „Es geht auch darum, für mehr Sicherheit zu sorgen“, so Wehmann. Komplettiert wird die Fläche mit Fahrradständern und einer Ladestation für E-Bikes.

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