Manfred Trimpop fühlt sich wohl hinterm Steuer des Schalksmühler Bürgerbusses. Foto: Wolfgang Teipel

Schalksmühle. Mit großen Fahrzeugen hat Manfred Trimpop kein Problem. Privat hat er schon so manchen Kilometer mit dem Wohnmobil zurückgelegt. Jetzt steuert er ehrenamtlich den Sprinter des Schalksmühler Bürgerbusvereins.

Der TACH!-Reporter traf ihn Anfang Mai nach seinem ersten Einsatz. „Wenig los“, sagte der Neuling am Steuer des Bürgerbusses. „Ich hatte gerade mal drei Fahrgäste. Naja, das Wetter war ja auch eher bescheiden.“ Spaß hat’s trotzdem gemacht. Fahrdienstleiter Karl-Friedrich Junker hat Manfred Trimpop bei seiner Premiere begleitet. „Ich bin ganz zufrieden“, stellt er seinem Schützling ein gutes Zeugnis aus.

Aktiver Ehrenamtler

Manfred Trimpop ist ein Mann für alle Fälle. Er ist in der Siedlergemeinschaft Waldesruh-Stallhaus aktiv. Mit einigen Gleichgesinnten betreut er den Schulgarten der Grundschule Spormecke. Er leitet immer wieder gut besuchte Lehrgänge für den Motorsägen-Führerschein. Seine politische Heimat ist die Schalksmühler UWG, für die er seit einigen Jahren den Schalksmühler Fotokalender betreut. So nutzte er seine erste Bürgerbustour auch dazu, einige Restexemplare unters Volk zu bringen.

Anzeige
Treffen an der Haltestelle Rathaus: Vereinsvorsitzender Harry Haböck, stellvertretender Fahrdienstleiter Bernd Busse, Manfred Trimpop und Fahrdienstleiter Karl-Friedrich Junker. Foto: Wolfgang Teipel

Froh über jeden Nachrücker

Harry Haböck, Vorsitzender des Bürgerbusvereins, sagte: „Manfred ist genau der richtige Mann.“ Haböck ist froh, dass mit Manfred Trimpop in diesem Jahr nach Ursula Blümel und ihrem Mann Harald mit Manfred Trimpop jetzt der dritte Fahrer das Team verstärkt. „Es scheiden ja immer wieder Fahrerinnen und Fahrer aus. Da sind wir froh über jeden Nachrücker.“

19 Fahrerinnen und Fahrer

Zurzeit verfügt der Bürgerbusverein über einen Stamm von 19 ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrern. Die Truppe freut sich bereits auf das neue Fahrzeug. Erstmals wechselt der Verein den Hersteller. Künftig wird er mit einem VW-Crafter auf den Strecken im Volmeort unterwegs sein, die die Märkische Verkehrsgesellschaft aus wirtschaftlichen Gründen nicht bedienen kann. Der Wagen ist knapp einen Meter länger als sein Vorgänger. Er bietet mehr Platz für Rollatoren und sonstiges Gepäck. Außerdem handelt es sich um ein Niederflurfahrzeug. Die Passagiere können den Bus ohne Trittstufe betreten.

Trennscheibe und Desinfektionsmittel

Der Crafter wird mit einer Trennscheibe für den Fahrer ausgestattet. Außerdem hat er einen Spender für Desinfektionsmittel an Bord. Zudem verfügt der Fahrer immer über einen kleinen Vorrat an Masken. Dafür, dass der Bestand nicht zur Neige geht, sorgt die Hirsch-Apotheke. Sie hat bereits mehrfach Desinfektionsmittel und FFP2-Masken gespendet.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here