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Das Dura-Werk in Plettenberg soll am 30. April 2019 geschlossen werden. Foto: Bernhard Schlütter


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Plettenberg. Zur angekündigten Schließung der Dura-Standorte in Plettenberg und Selbecke nimmt der heimische Landtagsabgeordnete Marco Voge (CDU) Stellung.

MdL Marco Voge (CDU, Mitte, mit Bürgermeister Ulrich Schulte/re. und seinem persönlichen Referenten Sebastian Moos) Foto: Bernhard Schlütter

„Wenn ein Unternehmen zwei Standorte mit über 900 Mitarbeitern schließt, ist das ein schwerer Schlag für jede Region und die betroffenen Städte“, erklärt Voge. Besonders die Werksschließung in seinem Wahlkreis beschäftigt ihn: „Hier sind ganz konkret Menschen aus unserem Umfeld betroffen, die nun vorerst in eine ungewisse Zukunft blicken. Einige Dura-Mitarbeiter kenne ich persönlich und habe mit ihnen in den letzten Monaten und Tagen wiederholt über das Thema gesprochen. Es ist nicht nur wichtig, die Sorgen und die Ungewissheit der Beschäftigten ernst zu nehmen, sondern jetzt aktiv an Lösungen für die Situation zu arbeiten.“ Das gehe laut dem heimischen Landtagsabgeordneten nur gemeinsam.

Aus diesem Grund sei Voge früh in Kontakt mit Bürgermeister Ulrich Schulte gewesen und es wurden auch bereits Gespräche mit dem Wirtschaftsministerium geführt. „In solchen Fällen müssen wir mit allen Beteiligten an einem Strang ziehen. Hierzu möchte ich meinen Teil beitragen.” Die Agentur für Arbeit hat bereits angekündigt, eine Anlaufstelle im Dura-Werk Plettenberg einzurichten. Auch mit ihrer Hilfe gilt es, das Potential der vielen Fachkräfte und die große Erfahrung der Beschäftigten zu nutzen, um beides in der Region zu halten. Langjährige Mitarbeiter, aber auch motivierte junge Angestellte, die von der Schließung betroffen sind, sollen die nötige Unterstützung erfahren, um schnell wieder Fuß zu fassen.



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Die nächsten Wochen und Monate müssen jetzt von allen intensiv genutzt werden, um Möglichkeiten zu diskutieren und Konzepte zu erarbeiten. Dabei geht es um bestmögliche Perspektiven für die Mitarbeiter und die Stadt Plettenberg. Marco Voge möchte diesen Prozess unterstützen – „Die Kontakte zur Unternehmensleitung, dem Bürgermeister, dem Wirtschaftsministerium, dem Betriebsrat und vielen weiteren Beteiligten bestehen“ – und signalisiert Gesprächsbereitschaft: „Wo ich unterstützen kann, stehe ich zur Verfügung.“

Quelle: Pressemitteilung von Marco Voge MdL

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