Start Kurz Notiert in Lüdenscheid Polizeimeldungen aus Lüdenscheid und dem MK

Polizeimeldungen aus Lüdenscheid und dem MK

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21-jähriger Nachtschwärmer macht Ärger

Lüdenscheid. (ots) Am Rande eines Polizeieinsatzes an der Marienstraße hat sich am Sonntag gegen 4.45 Uhr ein Unbeteiligter mit der Polizei angelegt. Laut Polizeibericht wartete eine Polizeistreife mit einem Verletzten auf den Rettungsdienst. Ein unbeteiligter 21-jähriger alkoholisierter Mann baute sich mit einer Bierflasche in der Hand vor den Beamten auf und gab zu verstehen, dass er sich von der Polizei nichts sagen lasse. Als er doch davon ging, beschimpfte und beleidigte er die Polizeibeamten auf Türkisch. Darauf forderten die Polizeibeamten seinen Ausweis. Nun legte der 21-Jährige richtig los: „Du Schmiertyp, Kanackenbulle, scheiß Bullen, Drecksbullen, Hurensöhne, … “ Erneut baute er sich dabei bedrohlich vor den Polizeibeamten auf.

Heftiger Widerstand bei der Festnahme

Angesichts der erheblichen Zahl von Zeugen riefen die Beamten Verstärkung hinzu. Als die Polizeibeamten ihn wegführen wollten, begann er, um sich zu schlagen. Die Polizeibeamten überwältigten ihn. Er wehrte sich mit Tritten, Faust- und Kopfschlägen. Mehrere Schläge und Tritte trafen die Polizeibeamten. Drei Polizeibeamte und der 21-Jährige wurden leicht verletzt. Die Beamten konnten ihn gegen seinen erheblichen Widerstand mitnehmen. Auf der Wache stellte die Polizei seine Personalien fest und brachte ihn zur Ausnüchterung im Gewahrsam unter. Er bekam Anzeigen wegen Bedrohung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen (§ 114, 115 StGB). Unter diesen Begriff fallen auch Rettungskräfte. Das Gesetz sieht Freiheitstrafen von drei Monaten bis zu fünf Jahren vor. Die Polizei war zu der geschlossenen Kneipe gerufen worden, weil ein verletzter Mann dort an die Tür geschlagen hatte, um Hilfe zu erhalten. Der alkoholisierte Mann gab an, von drei Unbekannten an einer anderen Stelle in der Innenstadt geschlagen worden zu sein. Ein Rettungswagen brachte ihn ins Krankenhaus. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Peugeot am Langenohler Weg zerkratzt

In der Nacht zum Freitag wurde versucht, die Eingangstür eines Cafés in der Wilhelmstraße aufzuhebeln. Die Polizei sicherte Spuren.

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Ein Unbekannter hat am Samstag zwischen 22 und 22.45 Uhr am Nelkenweg ein parkendes Fahrzeug durchwühlt. Offenbar fand er nichts Verwertbares. Dafür ließ der Täter diverse Gegenstände im Fahrzeug zurück, darunter Schuhe und Parfum.

Zwischen Samstagnachmittag und Sonntagmorgen wurde am Langenohler Weg ein Peugeot 207 rundherum zerkratzt. Außerdem urinierte der Täter/die Täterin auf den Kofferraum.

Blitzer mit klebriger Flüssigkeit besprüht

Ein Unbekannter hat am Samstag die mobile Blitzeranlage der Stadt Lüdenscheid am Brockhauser Weg beschädigt. Um 8.53 Uhr beobachtete ein vorbeikommender Autofahrer einen Mann, der mit einer Sprühdose den Blitzeranhänger besprühte. Als der Zeuge anhielt und ein Foto von dem Täter machte, flüchtete dieser in Richtung Heedfelder Landstraße. Der Unbekannte wurde auf 60 bis 70 Jahre geschätzt. Er trug ein blaues T-Shirt und eine rote, kurze Hose und hat schütteres Haar. Der Blitzer wurde mit einer bräunlichen, klebrigen Flüssigkeit besprüht, die sich vor Ort nicht entfernen ließ. Hinweise bitte an die Polizei unter Telefon 9099-0.

Frau überweist Geld an Whatsapp-betrüger

Eine 57-jährige Iserlohnerin ist auf WhatsApp-Betrüger hereingefallen. Eine unbekannte Person schickte der Frau eine Message und gab sich darin als ihr Sohn aus. Es folgte die übliche Lügengeschichte von der neuen Handynummer und dem Problem, dringend Geld überweisen zu müssen. Die Mutter sprang hilfsbereit ein und übernahm die Überweisung. Damit nicht genug: Zwölf Stunden kam die nächste Bitte um Geld. Auch diesmal zahlte die hilfsbereite Mutter. Erst nach der dritten Zahlungsaufforderung stolperte die Frau über eine Bemerkung über eine angebliche Freundin ihres Sohnes. Die Polizei warnt seit Monaten vor dieser Betrugsmasche. Der Betrug ist eigentlich einfach zu überprüfen: Durch einen Anruf bei der echten Tochter/dem echten Sohn und der alten Rufnummer. Immer wenn es um Geld geht, sollten Empfänger von Anrufen oder Kurznachrichten misstrauisch werden und sich mit anderen Verwandten oder Freunden besprechen oder den direkten Kontakt zu dem angeblichen Absender suchen. Es gab in den vergangen Tagen mehrere gleichgelagerte Fälle. Mehrmals zahlten Opfer. In anderen Fällen scheiterten Überweisungen nur an mangelnder Deckung auf dem Girokonto oder Opfer prüften im letzten Moment doch noch, ob wirklich der Sohn oder die Tochter hinter dem „Hilferuf“ steckten. (cris)

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