Start Kurz Notiert in Hagen Polizeimeldungen aus Hagen

Polizeimeldungen aus Hagen

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Hagen. (ots) Am Dienstag sind Jugendliche nach Chaosfahrt durch Hgen, Wetter und Herdecke von der Polizei verfolgt und gestoppt worden. Laut Polizeibericht hatte eine Zeugin gemeldet, dass Jugendliche auf der Weststraße in Hagen-Vorhalle mit einem Honda fahren. Das Auto sei mit fünf Kindern/Jugendlichen besetzt und fahre in Richtung Wetter. Sie schilderte, dass der Fahrer sehr unsicher sei und den Honda bereits mehrfach abwürgte. Er überschritt die zulässige Höchstgeschwindigkeit nach Angaben der 25-Jährigen teilweise um mehr als das Doppelte und überfuhr eine rote Ampel. Ein anderes Fahrzeug habe bereits ausweichen müssen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Zudem musste eine ältere Dame eine Vollbremsung durchführen, da der Honda in einer engen Straße unmittelbar auf ihr Auto zusteuerte.

Die Zeugin verfolgte das Auto bis zum Eintreffen des Streifenwagens und gab stetig den neuen Standort durch. Als die Jugendlichen die Polizei bemerkten, lenkte der Minderjährige das Auto auf einen Parkplatz in der Straße Zweibrücker Hof. Noch während der Fahrt öffneten sich plötzlich alle Türen und fünf Personen sprangen zur Flucht aus dem Pkw. Das weiterrollende Auto durchbrach eine Hecke, beschädigte einen Blumenkübel und stieß dann mit einem geparkten Audi zusammen. Nach kurzer Nacheile konnten die Polizisten einen 14-Jährigen einholen und festhalten. Mit Hilfe weiterer Einsatzkräfte wurde auch der 15-jährige Fahrer in einem Wohngebiet gefasst. Er stritt ab, in dem Auto gesessen oder dieses gefahren zu haben. Die anderen Insassen des Hondas konnten nicht mehr angetroffen werden. Die Beamten brachten den 14- und den 15-Jährigen zur Polizeiwache nach Hagen. Beide wurden nach der Sachverhaltsaufnahme von Erziehungsberechtigten abgeholt.

Die Polizei stellte den Honda sicher. Sie beschlagnahmten zudem das Handy des 14-Jährigen nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft. Die Einsatzkräfte fertigten Strafanzeigen gegen den 15-Jährigen. Die Ermittlungen dauern an. (arn)

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Ladendetektiv verletzt

Der 39-jährige Ladendetektiv eines Bekleidungsgeschäfts in der Innenstadt verletzte sich am Dienstagnachmittag, als ihm ein flüchtender Ladendieb einen Stuhl vor die Füße warf. Gegen 12.30 Uhr hatte der Detektiv zwei Männer in der Filiale in der Mittelstraße über die Videoanlage, beobachtet. Sie waren dem 39-Jährigen bereits wegen vergangener Diebstähle bekannt. Er konnte erkennen, dass die Männer Etiketten und Sicherungen von diversen Gegenständen entfernten und in einer mitgeführten Tüte verstauten. Nachdem die Täter ohne zu bezahlen an den Kassen vorbeigingen, sprach er sie an. Daraufhin liefen die Männer los und der 39-Jährige ihnen hinterher. Einer der Diebe griff während der Flucht nach einem Stuhl und warf ihn dem Ladendetektiv vor die Füße. Dieser stürzte daraufhin und verletzte sich an den Beinen. Einem 33-jährigen Zeugen gelang es, den 36-jährigen Täter festzuhalten und an die Polizeibeamten zu übergeben. Der zweite Mann konnte über die Marienstraße flüchten. Er war etwa 165 cm groß, hatte glatte, schwarze Haare und eine dünne Statur. Bekleidet war er mit einem orangefarbenen Hemd sowie einer kurzen, blauen Jeanshose. Der Rettungsdienst brachte den 39-jährigen Ladendetektiv in ein nahegelegenes Krankenhaus. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen des räuberischen Ladendiebstahls ein und übergaben die weiteren Ermittlungen an die Kripo. (sen)

Hagener mit Pfefferspray besprüht

Ein Hagener wurde am Dienstag (19.07.2022) von einem Unbekannten mit Pfefferspray im Gesicht besprüht und leicht verletzt. Wie die Polizei mitteilt, saß der 29-Jährige gegen 14 Uhr in der Körnerstraße an einer Bushaltestelle, als der Mann ihn unvermittelt mit Reizgas angriff. Der Täter flüchtete anschließend in Richtung Volkspark. Die Person sei männlich, 190 – 195 cm groß und ca. 30 Jahre alt gewesen. Er hatte schwarze kurze Haare, einen kurzen Bart und trag ein schwarzes T-Shirt sowie eine graue Jogginghose. Die Polizei konnte den unbekannten Mann nicht mehr antreffen. Passanten fanden jedoch das Reizstoffsprühgerät und übergaben es den Beamten. Zeugen, die Angaben zur Identität des Täters machen können, werden gebeten sich unter der Rufnummer 02331 – 986 2066 zu melden.

Bei der Aufnahme des Sachverhalts stellte sich heraus, dass der 29-Jährige einen offenen Haftbefehl wegen Bedrohung sowie Beleidigung hatte und Betäubungsmittel mit sich führte. Das Druckverschlusstütchen mit Cannabis wurde beschlagnahmt. (arn)

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